Wetterchaos – Hamburger S-Bahn betroffen

Alle Entwicklungen im Newsblog

Winterwetter löst Bahnchaos in deutscher Großstadt aus


08.01.2026 – 09:52 UhrLesedauer: 2 Min.

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Meteorologe Georg Haas im Video: „Wahrscheinlich fällt regional so viel Schnee, dass die Schneepflüge kaum noch hinterherkommen.“ (Quelle: Wetter.com)

Ein Schneeorkan nimmt Kurs auf Deutschland. Meteorologen befürchten chaotische Szenen, warnen teils vor „Lebensgefahr“. Alle Entwicklungen im Newsblog.

In Hamburg ist am Donnerstagmorgen ein wichtiges Wahrzeichen abgeriegelt worden. Die Köhlbrandbrücke ist wegen Schnee und Eis gesperrt, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Wann die Brücke wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. „Eilig geht heute morgen gar nichts“, hieß es dem Bericht zufolge aus der Verkehrsleitzentrale. Die Köhlbrandbrücke ist die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Sie liegt im Hamburger Hafen.

In Hamburg müssen sich die Menschen wegen Schneefalls und Glätte auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Mehrere S-Bahn-Linien fahren nicht oder verspätet, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Auch der Busverkehr in Hamburg und im Umland ist betroffen: „In einigen Stadtgebieten können unsere Busse aufgrund der Straßenverhältnisse nicht die regulären Linienwege fahren“, teilte eine Sprecherin der Hamburger Hochbahn mit.

Die Krankenhäuser in vielen Regionen stellen sich auf Glätte-Unfälle und großen Andrang in den Notaufnahmen ein. „Wir rechnen mit Brüchen, Platzwunden und Schädel-Hirn-Traumata durch Stürze aller Art“, erklärte etwa Angela Kijewski vom Unfallkrankenhaus Berlin auf Anfrage von t-online. Generell sei man als Unfallkrankenhaus auf Massenanfälle von Verletzten vorbereitet, sagte die Sprecherin. Aber: „Auch wir haben unsere Grenzen.“ Menschen sollten bei der prekären Wetterlage am besten zu Hause bleiben und – falls sich das nicht umgehen lässt – draußen vorsichtig sein.

Ein massiver Schneesturm mit Schnee, Eisregen und Orkanböen nimmt Kurs auf Deutschland: Bereits am Donnerstag kommt es insbesondere im Westen Deutschlands zu starken Schneefällen. Am Freitag wird es dann ernst: Im Norden und Osten drohen teilweise Schneemengen von bis zu 50 Zentimeter, warnte der NDR-Meteorologe Sebastian Wache. Aufgrund von heftigen Schneeverwehungen sei eine „katastrophale Verkehrslage“ nicht ausgeschlossen. Der Wetterexperte Karsten Brandt wurde in der „Bild“-Zeitung vom Dienstag deutlich. Für Norddeutschland warnt er: „Planen Sie um, bleiben Sie zu Hause. Auf den Straßen besteht am Donnerstag und am Freitag Lebensgefahr!“

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