Sturmtief fegt über Urlaubsinsel

Riesige Wellen vor Menorcas Küste


16.03.2026 – 13:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Küste (Archivbild): Ein Unwetter verursachte hohe Wellen in Südeuropa. (Quelle: Michael Probst/dpa)

Der Wind pfeift, das Meer tost. Ein Sturm bewegt sich über das Mittelmeer. Vor den Balearen schlagen die Messgeräte ungewöhnlich aus.

Am Sonntag ist ein Sturmtief über die Balearen hinweggezogen und hat dabei starken Wellengang ausgelöst. Wie das „Mallorca Magazin“ unter Berufung auf die Hafenbehörde von Menorcas Hauptstadt Maó berichtete, seien vor der Insel Wellen mit bis zu 12,97 Meter Höhe gemessen worden. Doch auch auf der Insel und ihren Nachbarn selbst habe sich der Sturm deutlich bemerkbar gemacht, hieß es weiter.

Viele Gegenstände wie Zäune, Schilder, Bäume und Container sollen durch die starken Böen umhergeflogen sein, hieß es. Einsatzkräfte in Ciutadella auf Menorca sollen deshalb den Zugang zum Hafen zeitweise gesperrt haben.

Auch Sportzentren und die bei Touristen beliebte Pferderennbahn waren betroffen und mussten teils vorübergehend schließen. Allein auf Menorca soll es laut dem Bericht 36 sturmbedingte Vorfälle aufgrund herabfallender Gegenstände gegeben haben. Verletzt wurde niemand.

Mallorca war von dem Sturm ebenfalls betroffen. In Capdepera seien etwa Windböen mit bis zu 108 Kilometern pro Stunde gemessen worden, in Serra d’Alfàbia habe es dagegen Böen mit bis zu 98 Kilometern pro Stunde gegeben, berichtete das „Mallorca Magazin“. Auf der Urlaubsinsel hat es laut dem Bericht zwölf sturmbedingte Vorfälle gegeben, auch hier wurde niemand verletzt.

Während der Sturm von Mallorca weitestgehend abgezogen ist, bleibt es auf Menorca auch am Montag weiter stürmisch. Laut dem spanischen Wetterdienst gilt noch bis 18 Uhr die Warnstufe Orange. Wellen könnten Höhen von bis zu acht Metern erreichen, hieß es. An den Küsten komme starker Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde hinzu. Auf der Insel selbst seien Regen und Windböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde möglich, so die Meteorologen. Erst am Dienstag soll der Sturm endgültig abziehen.

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