„Wetten, dass…?“ am 26.1.2002 – Kleid von Sarah Connor

Show am 26. Januar 2002

„Wetten, dass…?“ aus Braunschweig löste einst viel Wirbel aus


Aktualisiert am 26.01.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Thomas Gottschalk: Er moderierte „Wetten, dass…?“ auch zweimal aus Braunschweig. (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)

„Wetten, dass…?“ kommt in diesem Jahr zurück. Viele Braunschweiger dürften sich indes an die Shows in der VW-Halle erinnern. Der Auftritt einer Sängerin sorgte vor genau 24 Jahren jedenfalls für jede Menge Gesprächsstoff.

In den Jahren 2002 und 2009 fand die beliebte TV-Show „Wetten, dass…?“ mit Thomas Gottschalk in Braunschweig statt. Mick Jagger, der Frontmann der Rolling Stones, war bei der Premiere in der Volkswagenhalle zu Gast. Neben ihm nahmen auch Tennislegende Boris Becker und Supermodel Claudia Schiffer auf dem berühmten Sofa Platz. Die Sendung erreichte damals 14,37 Millionen Zuschauer, was laut ZDF einem Marktanteil von 45,7 Prozent entsprach.

An jenem Samstagabend im Januar 2002 verfolgten Millionen Zuschauer auch den Auftritt der Sängerin Sarah Connor, die „From Sarah with love“ sang. Ihr auffälliges Outfit sorgte für Gesprächsstoff. Die aus Delmenhorst stammende Künstlerin trug ein beinahe durchsichtiges Kleid, das über Wochen viele Schlagzeilen machte. Connor zeigte sich später überrascht ob der Reaktionen und erklärte, dass das Kleid durch ein Missgeschick im falschen Licht präsentiert wurde, sodass mehr zu sehen war als beabsichtigt. Schließlich versteigerte sie das Kleid für einen guten Zweck und sammelte rund 5.000 Euro zugunsten einer Stiftung zur Förderung von Musiktherapie.

Kritik kam damals von der Agentur, die Connor vertrat: So sagte Birgit Dinter von der PR-Agentur ESP „Spiegel-Online“, dass die Schlüpfer-Frage das einzige Thema gewesen sei, statt dass Connor für den Live-Auftritt bei Thomas Gottschalk gratuliert worden wäre.

ZDF-Sprecher Philip Baum sah den „Hype“ damals hingegen gelassen, schrieb die dpa. Er stellte am Tag nach der Sendung klar, dass während der Show ein Infoschriftzug nicht deswegen eingeblendet wurde, um heikle Stellen zu verdecken. „Einblendungen haben keinen Zusammenhang mit den Bildern oder Inhalten.“ Das ZDF überlasse die Garderobenwahl den Künstlern.

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