Bundesligist überrollt Ex-DDR-Meister

Füllkrug trifft bei Comeback – Traditionsklub im Torrausch


Aktualisiert am 22.08.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 3 Min.

Niclas Füllkrug: Der Stürmer ist nach drei Jahren zurück bei Werder Bremen. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Zwei Bundesligisten ziehen ohne große Probleme in die zweite Runde des DFB-Pokals ein, ein Aufsteiger atmet spät auf. Ein DFB-Stürmer besonders im Fokus.

Im Rahmen der ersten Runde des DFB-Pokals standen am Samstagnachmittag die nächsten Paarungen an. Mit der TSG Hoffenheim (4:0 bei Erzgebirge Aue) und dem SV Werder Bremen (3:0 gegen den Lüneburger SK Hansa) setzten sich zwei Bundesligisten ohne große Probleme durch. Für die Hanseaten traf Niclas Füllkrug in seinem ersten Spiel seit seiner Rückkehr zu den Grün-Weißen.

Die SV Elversberg tat sich deutlich schwerer. Der Bundesliga-Aufsteiger traf erst kurz vor Spielende zum 2:1 gegen den MSV Duisburg, am Ende setzte sich die SVE mit 3:1 durch. Den höchsten Sieg des Nachmittags fuhr Zweitligist Hannover 96 ein. Die Niedersachsen setzten sich beim SV Hemelingen mit 9:1 (6:0) durch.

Lüneburger SK Hansa – SV Werder Bremen

Der ehemalige HSV-Kapitän Ludovit Reis hatte gleich die erste gute Gelegenheit (1. Minute), Jens Stage traf per Kopf (11.), ehe Füllkrug den Ball mit seiner ersten guten Gelegenheit knapp über das Tor köpfte (13.).

Nach der Pause, die sich wegen eines Lochs im Tornetz etwas in die Länge zog, holte Stage mit einem Solo den Elfmeter raus, den Füllkrug eiskalt verwandelte (53.). Kurz danach wurde er ausgewechselt. Reis machte endgültig alles klar (76.).

Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim

Die Hoffenheimer gerieten gleich in der ersten Minute unter Druck. Aues Willi Kamm schoss Neuzugang Mats Rots an, die Erzgebirger forderten vehement Elfmeter – vergebens. Die Antwort des Erstligisten ließ nicht lange auf sich warten. Wimmer (5.) hielt aus elf Metern drauf und zwang Aues Routinier Martin Männel, der für Eigengewächs Max Uhlig ran durfte, zur ersten Parade. Eine Minute später hämmerte der Österreicher den Ball aus der Nahdistanz von rechts zur frühen Führung ins Netz.

Patrick Wimmer: Der Hoffenheimer traf im Erzgebirge doppelt. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Dann blieb ein Foulspiel von Ozan Kabak an Aues Kapitän Marcel Bär im Mittelfeld ungeahndet, Burger (17.) nutzte den Steilpass von Wimmer und schob zum 2:0 für die Kraichgauer ein. Aue spielte dennoch gut mit, überbrückte schnell das Mittelfeld, oft war nur der letzte Pass zu ungenau. So gab es auch nach einer halben Stunde keinen Torschuss. Aber auch die Hoffenheimer sündigten: Tim Lemperle (36.) verpasste die Vorentscheidung mit dem 3:0, als er von halblinks im Strafraum nur Männel anschoss. Dann landete der Ball nach einer verunglückten Abwehraktion der Auer im Fuß von Wimmer, der aus elf Metern zum 3:0 (45.+1) traf.

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