Weltkriegsbombe in Köln

Blindgänger muss gesprengt werden: neuer Evakuierungsbereich


Aktualisiert am 29.09.2026 – 17:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Blindgänger (Symbolbild): Auch die Autobahn 4 in Köln-Rodenkirchen liegt im Gefahrenbereich. (Quelle: IMAGO/Revierfoto/imago)

In Köln-Rodenkirchen muss der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt werden. Das hat Auswirkungen auf den Verkehr und rund 3.000 Menschen.

In Köln-Rodenkirchen sollte an diesem Dienstag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Nun steht fest: Das Kampfmittel muss kontrolliert gesprengt werden. Laut der Stadt Köln könne einer der beiden Zünder der amerikanischen Zehn-Zentner-Bombe kann nicht herausgedreht werden. Dazu soll der Blindgänger in ein unbewohntes Ackergebiet gebracht werden.

Der Blindgänger wurde am frühen Dienstagabend auf den Acker transportiert und dort in ein mehrere Meter tiefes Loch gelegt. Parallel wurden unzählige Tonnen Sand auf das Feld gebracht, die um die Weltkriegsbombe platziert werden. Das Feld im Weißer Rheinbogen wird in einem Radius von 500 Metern abgesperrt. Der Bereich ist unbewohnt. Dennoch kontrollieren Mitarbeitende des Ordnungsamts das Gebiet und räumen es vollständig, sollten sich dort Personen aufhalten. Erst danach kann der Blindgänger gesprengt werden.

Weltkriegsbombe in Köln: Blindgänger am Rheinufer entdeckt

Das Kampfmittel war bereits am Montag im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads in Höhe der Kirche Alt St. Maternus entdeckt worden. Der Gefahrenbereich wurde auf einen Radius von 500 Metern festgelegt, rund 3.000 Personen mussten aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Sie konnten erst gegen kurz vor 18 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, weil die Sperrung dann aufgehoben wurde.

Das Ordnungsamt hatte gegen 9 Uhr mit dem ersten Klingelrundgang begonnen, um Anwohner zum Verlassen ihrer Wohnhäuser aufzufordern. Auch die angrenzende A4 mit der Rodenkirchener Brücke wurde am frühen Nachmittag gesperrt. Ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Die A4 ist zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahndreieck Heumar in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt“. Die Sperrung wurde aufgehoben, nachdem klar war, dass die Bombe abtransportiert werden muss.

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Bombe in Rodenkirchen: 3.000 Menschen betroffen

Für die Beseitigung des Kampfmittels musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Von den Maßnahmen war ursprünglich eine Altenpflege-Einrichtung betroffen.

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Die Stadtbahnen der KVB-Linien 16 und 17 sollen nicht betroffen sein, die Buslinien 130, 131, 134 und 135 hingegen schon. Hier entfielen zeitweise die Haltestellen Heinrich-Lübke-Ufer, Frankstraße, Maternusplatz und Rathaus Rodenkirchen.

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