
Hunde und ihr Charakter
Schwierige Hunderassen: Welche zählen dazu und für wen sind sie geeignet?
09.01.2026 – 15:00 UhrLesedauer: 3 Min.
Hunde haben wie Menschen einen individuellen Charakter. Einige Rassen gelten als schwierig in der Haltung. Was bedeutet das aus Haltersicht?
Wenn eine Hunderasse als schwierig eingestuft wird, ist sie nicht völlig ungeeignet zur Haltung. Solche Rassen haben aber oft spezifische Anforderungen, einen erhöhten Pflegebedarf und wurden ursprünglich mit bestimmten Zwecken gezüchtet. Sie zu halten, setzt Erfahrung voraus. Welche Rassen als schwierig gelten, wird nachfolgend erklärt.
Solche Rassen zeichnen sich durch gesteigerte Ansprüche an Zeit, Erfahrung und Konsequenz im Training aus. Die Tiere benötigen eine intensive körperliche und geistige Auslastung und zeigen dominantere Züge als domestizierte Familienhunde.
Werden solche Rassen nicht artgerecht gehalten, kann es zu Fluchtverhalten und Aggressionen kommen. Im Gegensatz zu familientauglichen Rassen wie den Labrador-Retrievern brauchen schwierige Rassen erfahrene Halter und klare Hierarchien.
Als schwierig wird eine Rasse eingestuft, wenn sie nicht für Anfänger geeignet ist und sehr spezielle Anforderungen mitbringt. Oft gibt es nur wenige Züchter und diese geben ihre Tiere nur bei nachweislicher Erfahrung ab. Die nachfolgende Liste ist nicht vollständig, zählt aber einige der schwierigsten Hunderassen auf:
Wer Zeit, Platz und vor allem sportliche Ambitionen mitbringt, kann auch schwierige Rassen halten. Hundesportler und Läufer, aber ebenso Landbewohner mit Garten und Erfahrung kommen als Halter für die obigen Rassen infrage.
Die Tiere benötigen ein konsequentes und geduldiges Training, um die negativ deklarierten Eigenschaften einzudämmen. Für Familien mit Kleinkindern und Sofaliebhaber sind die anspruchsvollen Rassen nicht geeignet.