Nach kurzer Entspannung

Ölpreis zieht an – weiter keine Lösung im Iran-Krieg in Sicht

11.05.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Wegen des Irankriegs sind die Preise für Rohöl stark gestiegen (Quelle: Nic Coury/AP/dpa/dpa-bilder)

Die wechselhaften Nachrichten zum Iran-Krieg beeinflussen weiter den Ölpreis. Nach einer leichten Entspannung ziehen sie nun wieder an.

Öl hat sich zum Start in die Woche wegen der wieder zunehmenden Spannungen bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten weiter verteuert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg im frühen Handel um etwas mehr als vier Prozent auf 105,76 Dollar. Bereits Ende vergangener Woche hatte der Ölpreis angezogen, nachdem er am Donnerstag wegen der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Nahost-Kriegs bis auf 96 Dollar gefallen war.

Die USA und der Iran kommen bei ihren Bemühungen um ein Ende des Kriegs allerdings nicht voran. Im Gegenteil: US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans auf den US-Vorschlag für eine diplomatische Lösung des Konflikts als „völlig inakzeptabel“ und sprach weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. Der Iran zeigte sich davon unbeeindruckt und stellte seinerseits Forderungen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will den Krieg so lange fortführen, bis wichtige Fragen zum iranischen Atomprogramm geklärt sind.

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