Wegen einer Kugelbombe? Kind mit zerfetzter Hand in Klinik

Mutmaßliche Kugelbombenverletzung

Kind kommt mit zerfetzter Hand ins Unfallkrankenhaus


01.01.2026 – 21:28 UhrLesedauer: 1 Min.

Kugelbombe (Archivbild): In Berlin hat einer dieser hochexplosiven Sprengkörper ein Kind schwer verletzt. (Quelle: IMAGO/Markus van Offern (mvo))

Eine Berliner Klinik nimmt ein Kind auf, dessen Hand offenbar von einer Kugelbombe weggesprengt wurde. Das Kind ist nicht der einzige neue Patient an Neujahr.

Das Unfallkrankenhaus im Berliner Ortsteil Marzahn behandelt nach eigenen Angaben ein Kind, das eine schwere Verletzung an der Hand erlitten hat. Das teilte die Klinik am Neujahrstag auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Die Hand des Kindes sei „vollständig zerstört“, hieß es weiter. „Am Körper müssen weitere tiefe Verletzungen versorgt werden.“ Die Mediziner vermuten ihrer Mitteilung zufolge, dass sich das Kind seine Verletzungen mit einer Kugelbombe zugezogen hat.

Neben dem jungen Patienten seien vier weitere Personen ins Berliner Unfallkrankenhaus gebracht worden.

Wie bereits in den vergangenen Jahren ist es in der jüngsten Silvesternacht zu schweren Ausschreitungen gekommen. In ihrer Bilanz nach der Silvesternacht spricht die Berliner Polizei von Pyrotechnik-Beschuss sowie körperlichen Attacken auf Polizisten. Insgesamt 35 Einsatzkräfte seien verletzt worden – zwei von ihnen so schwer, dass sie zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Rund 3.200 Beamte waren an Silvester im Einsatz.

Insgesamt 800 Ermittlungsverfahren habe die Polizei eingeleitet, wie es weiter heißt – wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Dazu kommen mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz, Brandstiftung und Landfriedensbruch.

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