
Zusage an einen Klub?
Wechsel von Marc-André ter Stegen rückt offenbar näher
10.01.2026 – 07:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Marc-André ter Stegen muss den FC Barcelona verlassen, um noch zur WM zu fahren. Denn der Deutsche braucht Spielpraxis. Inzwischen wird auch immer klarer, wo er die bekommen soll.
Der Wechsel von Marc-André ter Stegen zum FC Girona rückt immer näher. Wie die spanische Sportzeitung „Sport“ erfahren haben will, hat der DFB-Torwart einer Leihe grundsätzlich zugestimmt. Denn: In Girona hätte er einen Stammplatz im Tor, wäre die Rückrunde die klare Nummer eins und würde die Spielpraxis erhalten, die für eine WM-Nominierung nötig ist. Dazu müsste er nicht umziehen, von Barcelona nach Girona beträgt die Fahrzeit rund 70 bis 80 Minuten.
Fix ist der Wechsel aber noch nicht. Ein großes Problem stellt nämlich das Gehalt des Deutschen dar. Denn das kann Girona nicht komplett übernehmen. Die Vereine müssten sich also darauf einigen, wie sie es unter sich aufteilen. Barcelona hofft laut „Sport“, dass Girona rund ein Viertel übernimmt. Doch das ist dem kleinen Nachbarn wohl noch zu hoch. Die Gespräche laufen.
Für ter Stegen ist der Leihwechsel wohl die beste Chance, noch als Nummer eins im DFB-Tor mit in die USA zu reisen. Im November hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem betont: „Ich stelle nicht die Bedingungen, dass er in einem Topklub spielen muss, weil das ja auch immer ein bisschen Auslegungssache ist.“
Wichtiger sei, dass ter Stegen „einigermaßen gut spiele“. Für ihn sei es erst mal wichtig, dass er überhaupt spiele. „Ob das jetzt ein absolut europäischer Topklub ist oder nicht, ist nicht das alles Entscheidende.“
Das würde zu Girona passen, denn der spanische Verein ist definitiv kein Topklub, steht in der obersten spanischen Spielklasse auf Rang 16 von 20, kämpft gegen den Abstieg. Ter Stegen soll helfen, die Defensive zu stabilisieren. Mit 34 Gegentoren in 18 Spielen stellt Girona die anfälligste Abwehr der Liga.