Was verdient ein Straßenwärter bei der Straßenmeisterei?

Streik bei den Straßenmeistereien

Was verdienen eigentlich Straßenwärter?


03.02.2026 – 10:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Straßenmeistereien rüsten sich für die ersten Einsätze in diesem Winter (Symbolbild): Vom 2. bis 4. Februar streiken Straßenwärter in Niedersachsen. (Quelle: Bernd Weißbrod/dpa-bilder)

Bis einschließlich Mittwoch wird in den Straßenmeistereien in Niedersachsen gestreikt, unter anderem für höhere Löhne. Wie hoch sind diese bisher? Und was sind die Aufgaben von Straßenwärtern?

Arbeitsniederlegung für bessere Bedingungen: Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder streiken aktuell in Niedersachsen. Auch bei den Straßenmeistereien. Die Gewerkschaft fordert unter anderem mehr Lohn für die Angestellten. Doch was verdient man eigentlich bei einer Straßenmeisterei?

Straßenwärter und Straßenwärterinnen bei den Straßenmeistereien der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) werden, je nach Qualifizierung, nach Entgeltgruppe 5 oder 6 TV-L bezahlt. Sie fallen damit in den Bereich des mittleren Dienstes für Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung.

In der Entgeltgruppe 5 liegt das monatliche Grundgehalt je nach Stufe zwischen 2.973,97 Euro (Stufe 1) und 3.618,92 Euro (Stufe 6). In der Entgeltgruppe darüber können Beschäftigte je nach Erfahrung zwischen 3.086,57 (Stufe 1) und 3.758,72 (Stufe 6) verdienen. Hinzu kommt eine jährliche Sonderzahlung gemäß Tarifvertrag.

Das Land Niedersachsen bietet Straßenwärtern außerdem vermögenswirksame Leistungen und eine zusätzliche Altersvorsorge. Eine Vollzeitstelle in Berenbostel, Burgdorf, Gronau, Sarstedt oder Wennigsen umfasst 38,5 Stunden. Angestellte haben 30 Tage Urlaub.

Straßenmeistereien sind für Bundes-, Landes- und oft auch Kreisstraßen zuständig. Die Beschäftigten kontrollieren und warten Verkehrswege, reinigen und reparieren sie. Außerdem sind sie für die Pflege von Grünflächen und die Reinigung von Entwässerungseinrichtungen zuständig. Straßenwärter und Straßenwärterinnen sichern aber auch Baustellen und Unfallstellen ab, stellen Verkehrsschilder auf und übernehmen den Räum- und Streudienst im Winter.

Voraussetzungen für den Job sind eine gute körperliche Konstitution, ein technisch-mathematisches Verständnis und ein hohes Maß an Kommunikations- und Teamfähigkeit. Hinzu kommt, dass Angestellte der Straßenmeistereien bereit sein sollten, Dienste auch zu ungünstigen Zeiten sowie Rufbereitschaften zu übernehmen.

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