So können Sie bei einer Kursänderung von 1 Prozent 25 Euro Gewinn machen – aber auch 25 Euro Verlust. Der Gewinn oder Verlust geht von der hinterlegten Sicherheitsleistung ab.

Hohe Verluste kommen leicht zustande

Wenn der Hebel oder die Kursänderung nun größer ist, kann es schnell sein, dass Sie viel Geld verlieren. Denn Sie können nicht vorhersagen, wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln werden.

Eine Nachschusspflicht gibt es hingegen bei CFDs nicht. Deshalb können Sie nur maximal Ihre hinterlegte Sicherheitsleistung, die Margin, verlieren.

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Doch es gibt noch ein weiteres Risiko: So sind CFD-Anbieter oft nicht ausreichend gegen eine Insolvenz geschützt. Es könnte also sein, dass Sie Ihr komplettes eingesetztes Geld verlieren, wenn der Anbieter pleitegeht.

Wie kann ich CFD-Verluste steuerlich geltend machen?

Wenn Sie mit einem CFD Verluste gemacht haben – womit Sie rechnen müssen – können Sie diese immerhin steuerlich absetzen. Denn auf die Erträge mit CFDs zahlen Sie die sogenannte Abgeltungssteuer. Diese beträgt 25 Prozent plus Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer.

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Sollten Sie nun Verluste erlitten haben, können Sie diese in Ihrer Steuererklärung angeben. Das ergibt dann Sinn, wenn Sie Erträge aus anderen Kapitalanlagen – wie dem klassischen Aktienhandel – erzielt haben. In diesem Fall werden die Verluste mit den Gewinnen verrechnet. Sofern Ihre jährlichen Kapitalerträge unter dem Freibetrag von 801 Euro sind (1.602 Euro bei zusammen veranlagten Ehepaaren), zahlen Sie überhaupt keine Steuern.

Wo liegen die Unterschiede zu Aktien?

Es gibt einige grundlegende Unterschiede von Aktien-CFDs zum Handel mit Aktien. Ein Überblick:

  • Werte: Während Sie beim Aktienhandel „echte“ Werte kaufen, ist das bei CFDs nicht der Fall. Denn diese Differenzkontrakte sind Derivate – leiten sich also nur von einem Basiswert ab. Sie werden anders als beim Handel mit Aktien nicht zum Miteigentümer der Aktiengesellschaf. Dafür müssen Sie als Anleger jedoch weniger Kapital einsetzen. Denn ein Aktien-CFD ist deutlich günstiger als die eigentliche Aktie.
  • Mitbestimmung: Mit Aktien erwerben Sie einen Teil eines Unternehmens. Deshalb haben Sie auch ein Mitbestimmungsrecht auf Hauptversammlungen. Das ist bei CFDs nicht der Fall.
  • Handelsort: CFDs werden außerbörslich oder „über den Schalter“, (Englisch: „Over the Counter“ oder „OTC“) gehandelt. Das bedeutet, Sie kaufen sie nicht bei einer Börse, sondern direkt bei einem CFD-Händler. Der außerbörsliche Handel ist nicht so stark reguliert wie der Börsenhandel, ergo sind Sie auch weniger geschützt.

Für wen sind CFDs geeignet?

CFDs sind nur für erfahrene Anleger geeignet. Der Grund: Sie sind hochspekulativ, dementsprechend ist das Risiko sehr hoch. Sie sollten also die Finger davon lassen (siehe oben).

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