Irischer Nationalfeiertag

Was Sie noch nicht über den St. Patrick’s Day wussten


Aktualisiert am 17.03.2026 – 06:32 UhrLesedauer: 3 Min.

St. Patrick’s Day: Auch für andere Nationen ein Anlass zum Feiern. (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)

Der St. Patrick’s Day ist fest in der irischen Kultur verankert und hat weltweit Anklang gefunden. Erfahren Sie hier Spannendes über die Feiertagstradition.

Menschenmassen, die Farbe Grün, und Unmengen Guinness – das alles gehört zum St. Patrick’s Day. Hier sind sieben Fakten zum jährlichen Feiertag am 17. März.

Traditionell feiern die Iren am 17. März ihren Nationalheiligen und Schutzpatron, Patrick von Irland („Saint Patrick“ im Englischen). Er half im 5. Jahrhundert, den christlichen Glauben in Irland zu verbreiten. Der 17. März ist der Todestag des Heiligen Priesters.

Auch wenn der 17. März nur in wenigen Ländern ein offizieller Feiertag ist, haben irische Auswanderer den Brauch längst in alle Welt getragen. Die größten Feiern und Festumzüge zum St. Patrick’s Day gibt es in den USA und in Großbritannien. Der imposanteste Umzug in Deutschland zieht jährlich durch München.

Am St. Patrick’s Day wird die ohnehin schon „grüne Insel“ Irland noch grüner. Denn zu Ehren Patricks werden nicht nur Häuser und Straßen in den Nationalfarben Grün-Weiß-Orange geschmückt.

Auch Denkmäler und sogar Flüsse erstrahlen in Grün. Und viele Menschen tragen ein Kleeblatt, das „Shamrock“ genannte Symbol Irlands, an der Kleidung oder im Gesicht. Denn: Angeblich hat Patrick mit dem dreiblättrigen Kleeblatt die Heilige Dreifaltigkeit erklärt – und natürlich sind Kleeblätter grün.

Der Legend nach wurde Patrick, der ursprünglich gar kein Ire war, als Jugendlicher versklavt. Er soll im Jugendalter aus England entführt und dann nach Irland verschleppt worden sein. Dort verbrachte er gemäß der Überlieferung sechs Jahre als Sklave auf der immergrünen Insel und musste niedere Arbeiten verrichten.

Schließlich konnte er fliehen und wurde Priester. Er kehrte nach seiner Flucht aus der Sklaverei als Missionar nach Irland zurück, um das Christentum zu verbreiten. Die Parade am St. Patrick’s Day soll einer Willkommensfeier für den Rückkehrer gleichkommen.

Der heilige Patrick versuchte auf gewitzte Weise, die Iren zu missionieren: So kombinierte er die irische Kultur mit dem christlichen Glauben, indem er beispielsweise einführte, dass in Irland Ostern mit einem Feuer gefeiert wird – Feuer diente in Irland bereits zuvor zur Ehrung der Götter.

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