Was die Prüfziffer bei Aktien bedeutet

Wertpapierkennnummer

Warum eine Aktie einen Ausweis braucht


Aktualisiert am 13.01.2026 – 07:50 UhrLesedauer: 2 Min.

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Aktien, Handel, Märkte: Diese Animation erklärt schnell und einfach, wie Börsenhandel funktioniert. (Quelle: t-online)

Die WKN einer Aktie ist sozusagen der Personalausweis: Anhand der Nummer lässt sie sich eindeutig identifizieren. Was Sie darüber wissen sollten.

So wie Menschen tragen auch Aktien einen Namen – die sogenannte Wertpapierkennnummer oder kurz: WKN. Zugegeben: Besonders wohlklingend ist der nicht. Vielmehr besteht die WKN aus Ziffern und Buchstaben, die schier willkürlich zusammengewürfelt sind.

t-online erklärt Ihnen, wofür die WKN gut ist, wie sich die Nummer zusammensetzt – und welchen Namen Wertpapiere noch haben können.

Die Wertpapierkennnummer, kurz WKN, kennzeichnet jedes Wertpapier, das an einer Börse in Deutschland gehandelt wird. Die WKN ist also der Personalausweis der Wertpapiere. Die WKN ist nötig, dass man beim Kauf von Aktien direkt das richtige Wertpapier findet – und es nicht zu Verwechslungen kommt.

Wenn Sie bei t-online nach einem Wertpapier suchen möchten, können Sie dies anhand der WKN finden. Geben Sie dazu auf dieser Seite im Feld „Wertpapiersuche“ die Kennnummer ein. Wissen Sie nicht, wie die WKN lautet, können Sie auch den Namen der Aktiengesellschaft eingeben.

Wenn ein Unternehmen in Deutschland an die Börse geht, braucht es eine Wertpapierkennnummer. Beantragen können die Firmen die Nummer bei der „Herausgebergemeinschaft Wertpapier-Mitteilungen, Keppler, Lehmann“, kurz „WM-Gruppe“, mit Sitz in Frankfurt.

Die WKN gibt es bereits seit 1955. Ursprünglich bestand sie nur aus Ziffern – das hat sich aber mittlerweile geändert. Gängiger als die WKN ist heute die sogenannte ISIN (siehe unten).

Die WKN besteht immer aus sechs Stellen – Buchstaben und Zahlen. Seit 2004 kann die WKN auch das Kürzel des Unternehmens als Buchstabenfolge enthalten, das sind die ersten zwei bis vier Stellen.

Bei Wertpapieren, die bis April 2000 ausgegeben wurden, konnte man anhand der WKN erkennen, um was für ein Wertpapier es sich handelt. So kennzeichneten die Kennnummern zwischen 100.000 und 499.999 Anleihen, die Nummern bis 999.999 indes Aktien und andere Papiere.

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