
Das Gerücht, dass Palmer jetzt nicht mehr nur polemische Facebook-Einträge verfasst, sondern auch Ehen amtlich macht, ist allerdings wahr. Und wie dürfen wir uns das nun konkret vorstellen? Welche Worte wird der Politiker für die Traurede wählen? „Du, mein werter Freund, der so grün leuchtet, wie die Blätter eines Baumes in voller Pracht, hast jetzt deine Baumkrone gefunden. Du hast bei offenem Fenster geschlafen, damit die Sonnenstrahlen deine Frühlingsgefühle wachkitzeln konnten und du nun endlich den Ruf der Liebe wahrnehmen konntest. Ich möchte dir weder einen Bären aufbinden, noch für den Fall der Fälle deine verteilten Felle fangen, sondern dir hier nur feierlich das Jawort abknöpfen.“
Palmer dürfte nach dieser Hochzeit wohl mindestens auch auf Palme sieben schweben. Hat er dann doch nicht nur dem Brautpaar das Versprechen abgenommen, sondern seinem besonderen Freund auch eine ewige Verbundenheit attestiert, und wie könnte der es ihm anders danken als mit einem politischen Amt unter seiner Führung?
Bleibt also nichts anderes, als dem Brautpaar trotzdem alles Liebe und Gute für die Ehe zu wünschen. Und zu hoffen, dass Palmer die von ihm ausgesprochene Vermählung kraft des ihm verliehenen Amtes nicht wieder zurücknimmt, wenn sich auf politischer Ebene für ihn doch nichts ergeben sollte.