Warum Krautgulasch so gesund für die Verdauung ist

Eine Wohltat für die Verdauung

Warum wir im Winter Krautgulasch so lieben


08.02.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 3 Min.

Ein Krautgulasch mit einer Scheibe Brot: Das Gericht ist schnell zubereitet. (Quelle: Ordasi Tatyjana)

Wenn draußen klirrende Kälte herrscht, ist es besonders gemütlich, wenn es drinnen auf dem Herd brutzelt. Gerade im Winter lieben Deutsche Hausmannskost – und die kann sehr gesund sein.

Vielleicht kennen Sie das auch. Manche Speisen machen nicht nur satt. Sie erinnern an Kindheit, an Sonntage bei den Großeltern oder einfach an das Gefühl, gut umsorgt zu sein. Krautgulasch gehört ganz klar in diese Kategorie, gerade in der kalten Jahreszeit.

Krautgulasch wird traditionell aus Hackfleisch oder Gulaschfleisch, Weißkohl oder Wirsingkohl zubereitet. Zwei besonders gesunde Varianten des Kohlgerichts sind der Szegediner Gulasch oder das Bigos. Bei den aus Ungarn beziehungsweise Polen stammenden Varianten kommt statt frischem Kohl Sauerkraut in den Topf. Das macht das Gericht nicht nur aromatisch, sondern auch besonders wertvoll.

Warum? Sauerkraut ist fermentierter Kohl. Beim Fermentationsprozess entstehen Milchsäurebakterien, die sich positiv auf die Darmflora und Verdauung auswirken können. Außerdem gilt Kohl, egal ob fermentiert oder unbehandelt, im Winter als wichtiger Lieferant von Vitamin C. Kohl enthält außerdem viele Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel stabilisieren und lange sättigen. Das macht Krautgerichte auch dann interessant, wenn Sie sich bewusst ernähren möchten.

Wahrscheinlich ist es genau diese Mischung aus „gut für den Körper“ und „gut für die Seele“, die Krautgulasch im Winter so beliebt machen. Ansonsten sind die verschiedenen Varianten auch noch schnell gekocht. So benötigt man für einen simplen Krautgulasch bei guter Vorbereitung gerade einmal 30 Minuten.

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