
Elfjähriger Serienstar erregt Aufsehen
„Mir ist es egal, was andere über mich denken“
18.01.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 3 Min.
Die nächste „Game of Thrones“-Serie versucht, ein Massenpublikum zu begeistern – allerdings auf andere Art als das Original. Da sind sich auch die neuen Stars einig.
Ein neuer „Game of Thrones“-Ableger steht in den Startlöchern: Die Serie „A Knight of the Seven Kingdoms“ stammt ebenfalls aus der Feder des Erfinders George R. R. Martin – und könnte doch kaum unterschiedlicher zum Drachenepos sein. Zwar spielt der Ableger, der rund 90 Jahre vor den Ereignissen von „Game of Thrones“ angesiedelt ist, erneut in Westeros, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.
Die sechs Folgen über die Abenteuer von Ritter Ser Duncan dem Großen und seinem Knappen Egg basieren auf Martins Trilogie „Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben“ und erzählen eine unspektakulärere, humorvollere Geschichte – ganz ohne Zombie-Armeen, ausufernde, parallele Handlungsstränge und unübersichtliche Figurenkonstellationen.
„Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte über einen Mann, der versucht herauszufinden, wie er das bekommt, was er will“, sagt der britische Schauspieler Sam Spruell t-online im Interview über „A Knight of the Seven Kingdoms“. Spruell spielt in der Serie Prinz Maekar Targaryen, einen Nachfahren aus der berühmten Familie der Drachenherrscher, die im Zentrum des ersten „Game of Thrones“-Ablegers „House of the Dragon“ stehen.
Unsere derzeitigen Herrscher, die Herrscher der Welt, lassen uns im Stich.
sam spruell
„Der Film begleitet ihn dabei, wie er versucht, eine Welt zu verstehen, die andere Werte hat als er selbst“, sagt Spruell weiter. „Er verkörpert also eine Art heroische Kraft, die lernt, dass er das, was er will, mit anderen Mitteln erreichen muss, als er zunächst gedacht hatte.“ Als einfacher Ritter wird Ser Duncan in den ersten Folgen der Serie von den anderen handelnden Figuren kaum ernst genommen. Doch Duncan verschafft sich Respekt: Mit seiner schieren Körpergröße von knapp zwei Metern überragt er nahezu alle anderen Ritter seiner Zeit – und er trumpft mit Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen.