Warnung für Hunderte Landkreise und Städte

Teilweise Alarmstufe Orange

Amtliche Warnung für Hunderte Landkreise und Städte


Aktualisiert am 02.01.2026 – 10:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Orkan im Erzgebirge: Wie schon am Neujahrstag muss auch am 2. Januar vielerorts mit starkem Wind und Sturm gerechnet werden. (Quelle: IMAGO/Bernd März/imago)

Sturmböen, Schneefall, Glätte – kurz vor dem Wochenende leuchtet die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes gelb und orange. Der Brückentag wird damit eher ungemütlich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Freitag zahlreiche Warnungen für Hunderte Landkreise herausgegeben. Neben teils orkanartigen Sturmböen mit bis zu 115 km/h soll es glatte Straßen und Neuschnee geben.

Ein Sturmtief mit polarer Meeresluft über Gotland hat das Wetter in Deutschland fest im Griff. Zum Brückentag sagt der DWD unbeständiges und windiges Winterwetter voraus. Dabei muss im Norden, in der Mitte und im Osten des Landes mit Sturmböen gerechnet werden. Es gilt Alarmstufe Orange, die zweithöchste von insgesamt vier Alarmstufen.

In der nördlichen Mitte des Landes bis in den Osten sowie im Bergland sind dem Dienst zufolge den ganzen Tag und teilweise bis in die Nacht Böen mit bis zu 80 km/h möglich. In exponierten Lagen kann es dagegen mit bis zu 115 km/h zu deutlich höheren Windgeschwindigkeiten kommen.

Es besteht in den entsprechenden Regionen die Gefahr von herabstürzenden Ästen und umherfliegenden Gegenständen. Es wird gebeten, frei stehende Objekte wie Möbel zu sichern.

Hinzu kommen in der Mitte und im Süden bis in den Vormittag Schneeglätte und Glätte durch gefrierende Nässe, die sich in der Nacht zum Samstag auch im Norden ausbreiten. Für Autofahrer ist deshalb Vorsicht auf den Straßen geboten.

Teile Deutschlands können sich zum Brückentag über Schnee freuen. Nach Angaben des DWD fällt in vielen Regionen bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen, örtlich mit mehreren Zentimetern Neuschnee. In mittleren und höheren Lagen oberhalb von rund 300 Metern sind innerhalb von zwölf Stunden auch mehr als zehn Zentimeter möglich.

Im Oberallgäu rechnet der Wetterdienst mit deutlich größeren Mengen. Dort können bis Samstagvormittag bis zu 20 Zentimeter zusammenkommen, in Staulagen lokal sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee.

Begleitet wird das winterliche Wetter in Deutschland von Frost, vor allem in der Mitte und im Süden des Landes. Die Temperaturen liegen dabei zwischen null und fünf Grad. Am Wochenende soll sich das aber ändern: Bei dicken Wolken und weiteren Schneeschauern rechnet der DWD mit Tiefsttemperaturen von bis zu minus sieben Grad. Am Alpenrad kann es mit bis zu minus neun Grad sogar noch kälter werden.

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