Warner lehnt verbesserte Paramount-Offerte im – das interessiert auch Trump

Neue Offerte von Paramount Skydance

Warner lehnt auch verbessertes Übernahmeangebot ab

09.01.2026 – 15:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Paramount bietet für den Gesamtkonzern Warner Bros. Discovery jetzt noch einmal mehr. (Archivfoto) (Quelle: Jae C. Hong/AP/dpa/dpa-bilder)

Der Bieterkampf um den Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery geht weiter. Der Ausgang des Verfahrens hat auch Folgen für die Politik in den USA.

In der Übernahmeschlacht um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery (WBD) ist der Bieter Paramount Skydance auch mit einem verbesserten Angebot auf Ablehnung gestoßen. Der WBD-Verwaltungsrat habe das neue Angebot „einstimmig“ zurückgewiesen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Es bleibe „in mehreren wichtigen Punkten“ hinter der Fusionsvereinbarung mit dem Streamingdienst Netflix zurück.

Netflix hatte Anfang Dezember die geplante Übernahme von Warner Bros Discovery für fast 83 Milliarden Dollar (gut 71 Milliarden Euro) bekanntgegeben. Zu WBD gehören Film- und Fernsehstudios und der Streamingdienst HBO Max.

Paramount Skydance legte wenige Tage später ein feindliches Angebot für WBD über 108 Milliarden Dollar vor. WBD wies es als „nicht im Interesse des Unternehmens“ zurück.

Der Vater von Paramount-Chef David Ellison, Milliardär Larry Ellison, bot daraufhin kurz vor Weihnachten eine Bürgschaft über gut 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro) für die Paramount-Offerte an.

Zudem pocht Trump darauf, dass der Fernsehsender CNN, den er in der Vergangenheit wiederholt scharf kritisiert hatte, verkauft wird.

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