Umweltschützer wollen helfen

Buckelwal Timmy: Bagger rollt an


Aktualisiert am 13.04.2026 – 13:22 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Die ungewöhnlichen Laute von Wal Timmy. (Quelle: t-online)

Für Buckelwal Timmy gibt es nur noch wenig Hoffnung. Doch eine Organisation will nicht aufgeben und rollt kurzerhand einen Bagger an die Bucht.

Am Montagvormittag ist an der Bucht vor der Insel Poel, in der Buckelwal Timmy seit 14 Tagen liegt, ein Amphibienfahrzeug angerollt. Das teilte die Organisation Pixelhelper auf X mit. Sie setzt sich nach eigenen Angaben international für Kunstfreiheit, Menschenrechte und Umweltschutz ein. Die Aktivisten möchten das Tier retten, doch dafür müsse das Verwaltungsgericht Schwerin einem Antrag zustimmen, hieß es in dem Beitrag weiter.

„Alles ist bereit. Alles ist möglich“, so die Umweltschützer. Sie können nicht verstehen, dass die Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern die Rettung eines Tieres verhindert, obwohl alle notwendigen Mittel bereits vor Ort seien. „Ein paar hundert Meter entscheiden gerade über Leben und Tod. Das ist nicht mehr erklärbar. Das ist nicht mehr hinnehmbar.“ Doch bis das Gericht entscheidet, müsse der Bagger stillstehen.

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Gegen 11.30 Uhr, so die „Bild“-Zeitung, sollen sich die offiziellen Helfer vor Ort besprochen haben. Ob es dabei auch um einen neuen Rettungsversuch ging, ist bislang unklar.

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Versuche, das geschwächte Tier aus seiner Lage zu befreien. Doch Anfang April entschieden alle beteiligten Experten, dass ein weiterer Versuch sinnlos sei. Der Gesundheitszustand von Timmy sei zu kritisch, betonte das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern erst am Sonntag erneut. Auch Experten sollen demnach keine Hinweise auf eine Stabilisierung des Tieres festgestellt haben, hieß es weiter.

Der Druck aus der Öffentlichkeit, das Tier nicht aufzugeben, ist dennoch weiter groß. Es gingen zuletzt wiederholt gerichtliche Anträge ein, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus der „Bild“-Zeitung. Die Ersten seien bereits abgewiesen worden. Wie auch Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace t-online erklärte, würde jeder weitere Versuch für das Tier nur weiteren Stress bedeuten.

Aus Sicht von Minister Backhaus sei die einzige realistische Option, dass Timmy sich selbst mobilisiert und von der Sandbank herunterbewegt, erklärte er der „Bild“. Dann könne er begleitet und gelenkt werden.

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