Newsblog zum Ostsee-Wal
Möwen fressen ihn „bei lebendigem Leibe“
Aktualisiert am 30.03.2026 – 10:13 UhrLesedauer: 2 Min.
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Der Wal liegt noch immer in der Bucht von Wismar. Am Montagmorgen wollen Experten sich ein Bild von der Lage machen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Die Wasserschutzpolizei und Greenpeace sind mit ihrem Schlauchboot vom Wal zurückgekehrt, meldet der NDR. Um eine Reaktion zu testen, schlugen sie demnach mit einem Paddel flach auf die Wasseroberfläche. Dabei zeigte sich, dass der Wal zunehmend schwächer reagiert. Dennoch besteht weiterhin die Hoffnung, dass er sich erholt und eigenständig in die nahegelegene Fahrrinne zurückschwimmt.
Das Wetter in Wismar ist windig und regnerisch. Dennoch hätten sich auf der Seebrücke an der Küste ein paar Schaulustige, die sich den Wal anschauen wollen, versammelt, berichteten die „Lübecker Nachrichten“. Auch mehrere TV-Teams sind vor Ort.
„Die Situation ist noch so wie gestern“, erklärte am Montagmorgen ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Wismar. Der Wal sei die ganze Nacht beobachtet worden. Das Tier habe sich nicht von der Stelle bewegt. Gleichzeitig sei der Wasserstand niedriger als noch am Sonntag. Das mache die Lage ein bisschen schwieriger.
