Demnach käme die CDU um Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 29 Prozent und damit einen Prozentpunkt mehr als im Februar. Die SPD um den Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer würde ebenfalls einen Prozentpunkt hinzugewinnen und 28 Prozent der Stimmen erhalten. Mit 19 Prozent würde die AfD der Wahlumfrage zur Rheinland-Pfalz-Wahl zufolge abschneiden. Die Grünen kämen auf 8 Prozent, das wäre ein Prozentpunkt weniger als noch im Vormonat.

Während die Linke mit unverändert 5 Prozent die Chance auf einen Einzug in den Landtag hätte, würden die Freien Wähler diesen in der Wahlumfrage zur Rheinland-Pfalz-Wahl mit 4,5 Prozent – und damit einem halben Prozentpunkt weniger als im Februar – knapp verpassen.

Alle anderen Parteien kämen laut der Umfrage zur Wahl in Rheinland-Pfalz zusammen auf 6,5 Prozent, darunter die FDP, die der Umfrage zufolge derzeit unterhalb von 3 Prozent liege.

Bei der Führung der künftigen Landesregierung wünschten sich laut Wahlumfrage im Vergleich zum Februar unverändert 35 Prozent eine SPD-geführte Landesregierung. 32 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als im Februar sprachen sich für eine von der CDU geführte Regierung aus. 21 Prozent wünschen sich eine von der AfD geführte Landesregierung, das sind ebenfalls zwei Prozentpunkte mehr als im Februar. 12 Prozent der Befragten konnten oder wollten sich bei dieser Frage nicht festlegen.

Für die ARD-Vorwahlumfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz befragt. Der Landtag wird am 22. März gewählt. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Deshalb könnte es trotz der aktuellen Umfragewerte zur Rheinland-Pfalz-Wahl noch zu einer deutlichen Verschiebung kommen, da viele Wählerinnen und Wähler noch nicht endgültig entschieden haben, welche Partei sie am 22. März 2026 wählen wollen.

Einer Umfrage zufolge weiß gut ein Fünftel der Wählerinnen und Wähler noch nicht, an wen ihre Stimme bei der Rheinland-Pfalz-Wahl gehen soll. Wie der repräsentative „Rheinland-Pfalz Report“ des Ifak Instituts im Auftrag der Koblenzer „Rhein-Zeitung“ und des privaten Radiosenders „RPR1.“ ergab, haben sich 22 Prozent der Befragten bisher nicht auf eine Partei festgelegt.

Die Unentschlossenen sind daher noch die größte Wählergruppe, die in der Wahlumfrage zur Landtagswahl in RLP als eigener Block neben den Parteien betrachtet wird, anders als bei anderen Umfragen zur politischen Stimmung. Die AfD liegt demnach bei den bereits entschlossenen Wählern bei 19 Prozent, die SPD bei 16 Prozent, die CDU bei 13 Prozent. Sobald sich Menschen aus der Gruppe der noch unentschlossenen Wähler festlegen, können sich diese Zahlen deutlich verschieben. Dahinter folgen Grüne (7 Prozent), Linke (7 Prozent) und Freie Wähler (3 Prozent). Das BSW erreicht ebenso wie die FDP bei der Wahlumfrage zur Wahl in Rheinland-Pfalz 2 Prozent.

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