1. FC Köln

„Geht für uns durchs Feuer“: Wagner benennt FC-Kapitän


17.07.2026 – 14:02 UhrLesedauer: 3 Min.

FC-Trainer René Wagner: Der Übungsleiter des 1. FC Köln geht in seine erste Saisonvorbereitung als Cheftrainer. (Quelle: IMAGO/Steffie Wunderl/imago)

Marvin Schwäbe bleibt der Kapitän des 1. FC Köln. Trainer René Wagner plant dennoch Änderungen in der Teamhierarchie.

Er geht in seine sechste Saison beim 1. FC Köln, zählt zu den dienstältesten Profis der Geißböcke – und trägt auch weiterhin die Binde. „Marvin Schwäbe bleibt unser Kapitän“, verkündete René Wagner am Freitag. Der FC-Trainer legt sich in der wichtigen Cheffrage also frühzeitig fest, bestätigt Schwäbe im Amt.

Im vergangenen Sommer hatte Lukas Kwasniok den Torhüter zum neuen Kapitän ernannt, Schwäbe hatte damals Innenverteidiger Timo Hübers abgelöst. Wagner sieht keinerlei Gründe, an der Wahl seines Vorgängers zu rütteln: „Marvin und ich haben ein gutes Verhältnis, wir vertrauen uns.“

1. FC Köln: René Wagner benennt endgültig Kapitän

Schließlich haben der Trainer und seine Nummer eins gemeinsam bereits gute Zeiten wie die Conference-League-Qualifikation erlebt, aber auch schwere Phasen wie die Abstiegssaison 2023/24 durchgestanden. „Mit Marvin habe ich einfach einen Top-Mann an meiner Seite, der für uns alle durchs Feuer gehen wird“, zeigt sich Wagner überzeugt.

Ron-Robert Zieler bleibt Schwäbes doppelter Stellvertreter. Der Weltmeister von 2014 ist nicht nur im Tor die Nummer zwei, sondern auch weiterhin Co-Kapitän – das hat Wagner ebenfalls bereits zum Abschluss der ersten Trainingswoche bekannt gegeben.

An der Spitze der Teamhierarchie herrscht folglich Kontinuität. Und dennoch will der Chefcoach, der am Freitag seinen 38. Geburtstag feierte, so einiges umkrempeln. So ließ Wagner durchblicken, dass es beim 1. FC Köln künftig keinen klassischen Mannschaftsrat mehr geben soll.

René Wagner plant beim 1. FC Köln ohne Mannschaftsrat

„Das ist ein Thema, das vor allem in Deutschland sehr, sehr hoch gehalten wird. In anderen Ländern gibt es keinen Mannschaftsrat, sondern Leadership-Gruppen an Spielern, die sich selber herauskristallisieren“, erklärte Wagner und will auf genau dieses Modell setzen.

Schon in der vergangenen Saison hatte sich neben dem Mannschaftsrat, dem Schwäbe, Zieler, Marius Bülter und Jan Thielmann angehörten, eine sogenannte „Tacheles-Gruppe“ gebildet. Diese soll fortan noch zentraler für den internen Austausch und die Teamhygiene sein.

Es handelt sich um eine regelmäßige Runde, die sich aus Spielern und Staffmitgliedern zusammensetzt, in der sich offen die Meinung gegeigt wird – in Abwesenheit des Cheftrainers. „Das sind Themen, die meistens gar nicht bis zu mir kommen, die die Mannschaft selber regeln kann und muss“, sagte Wagner am Freitag.

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