1. FC Köln

Kaderplanung: FC-Trainer bestätigt Interesse an diesem Sechser


10.07.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 3 Min.

Ellyes Skhiri hier noch im Frankfurt-Trikot (Symbolbild): Der FC hat Interesse an ihm. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa)

Der 1. FC Köln beginnt die Vorbereitung. Am Freitag hat Trainer René Wagner über die Kaderplanung gesprochen und ein Interesse an Ellyes Skhiri bestätigt.

Beim 1. FC Köln könnte es in den nächsten Tagen hektisch zugehen. Zum Trainingsauftakt am Montag wird bislang nur Luka Lochoshvili als einziger externer Neuzugang erwartet. Doch über das Wochenende könnte sich das noch ändern.

Am Freitag teilte Gideon Mensah via Social Media seine Anreise nach Köln in einem Privatjet. Der bis Ende Juni bei AJ Auxerre unter Vertrag stehende Linksverteidiger soll am Abend den Medizincheck absolvieren und am Samstag als zweiter Zugang vorgestellt werden. Dabei aber muss es nicht bleiben. Auch der Australier Paul Okon-Engstler von Sydney FC befindet sich im Anflug. Und dann wäre da noch die Suche nach einem neuen Sechser.

Wagner hält sich bei Alvarez zurück

Cheftrainer René Wagner trat am Freitag am Geißbockheim vor die Mikrofone der Medienvertreter und sprach über die Kaderplanung. Dabei hielt er sich weitgehend zurück, wollte eigentlich nicht über Spieler sprechen, die noch nicht unter Vertrag stehen. „Ob wir uns mit dem Spieler beschäftigen, kann ich nicht bestätigen“, sagte Wagner beispielsweise über Edson Alvarez von West Ham United. Der Mexikaner ist ein Kandidat für das defensive Mittelfeld der Geißböcke.

„Wie bei allen Spielern gilt: Wenn sie Spieler des 1. FC Köln sind, beantworte ich gerne jede Frage zu ihnen“, sagte Wagner. Dann aber sprach Wagner doch noch über einen Spieler, der nicht beim FC unter Vertrag steht, aber einmal stand und bald wieder stehen könnte: Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt. Denn dieser ist die wohl realistischere Alternative zum deutlich teureren Alvarez.

Skhiri die einfachere Option als Alvarez

„Den Spieler kenne ich sehr, sehr gut. Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist“, sagte Wagner über den Tunesier, mit dem der heutige Chefcoach einst mit Steffen Baumgart beim FC zusammengearbeitet hatte. Wagner gab am Freitag zu: „Ich habe über den Spieler nachgedacht. Ob das möglich ist, werde ich in den nächsten zwei Tagen erfahren.“

Dann wird sich Wagner am Geißbockheim mit Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten zusammensetzen und die nächsten Schritte auf dem Transfermarkt diskutieren. Dass der 37-Jährige sich zu Skhiri äußerte, zu Alvarez aber nicht, dürfte ein deutliches Signal dafür sein, dass der Tunesier einfacher von Eintracht Frankfurt loszueisen sein wird als der Mexikaner von West Ham United.

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