Kleine Kiste mit Kulleraugen

Immer begehrter: Dieses Billigauto wird zur Wertanlage


Aktualisiert am 01.04.2026 – 11:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Kleine Kiste mit Kulleraugen: Der Renault Twingo wurde vom Wegwerfauto zum Sammlerobjekt.

Verspielt, praktisch – und seiner Zeit voraus: Der Renault Twingo I prägte die 90er mit einem völlig neuen Konzept. Heute gilt er als Design-Ikone unter den Kleinstwagen. Und hat Potenzial für Sammler.

Ein Auto wie kein anderes: 1993 brachte Renault ein Auto auf den Markt, das alles anders machte – den Twingo. Mit seiner Ein-Box-Karosserie (ähnlich geformt wie ein Schuhkarton), dem digitalen Tacho und dem optionalen Faltdach brach er mit sämtlichen Kleinwagenkonventionen. Der damalige Renault-Chefdesigner Patrick Le Quément schuf ein Stadtauto, das mehr wie ein schönes Spielzeug als ein schnödes Fahrzeug wirkte – und genau das war sein Erfolgsrezept.

Über 2,4 Millionen Exemplare liefen bis 2007 vom Band. Doch so verspielt der Twingo auch war, sein Konzept war durchdacht: viel Platz auf kleinem Raum, robuste Technik und ein klarer Preisvorteil. Was in den 90er-Jahren als günstiges Einsteigerauto begann, ist heute ein Youngtimer mit Wertsteigerung.

Der Renault Twingo I wurde 15 Jahre lang gebaut – in verschiedenen Evolutionsstufen und mit mehreren Motoren:

Besonders gefragt sind heute diese Modelle:

Das flexible Raumkonzept ist bis heute ungeschlagen: verschiebbare Rückbank, umklappbare Sitze, fast zwei Meter Liegefläche. Dazu Farben wie Koriandergrün oder Ultramarinblau – der Twingo war nie langweilig.

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