Die DFB-Frauen sind mit dem 5:0-Sieg erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet. Während eine Rückkehrerin voll und ganz überzeugt hat, spielte auch ein Neuling groß auf. Die Einzelkritik.

Viel besser hätte sich Bundestrainer Christian Wück den Start in die WM-Qualifikation mit den DFB-Frauen wohl nicht vorstellen können. Deutschland hat Slowenien zum Auftakt 5:0 geschlagen. Im Dresdener Stadion stimmten die 19.169 Fans „Oh, wie ist das schön“ an.

Schon früh sorgten Vivien Endemann (6.) und Elisa Senß (12.) für die Führung und damit auch für Ruhe im deutschen Spiel. Das sah auch Kapitänin Giulia Gwinn in der ARD nach dem Spiel so: „Wir sind in beide Halbzeiten sehr gut reingestartet, haben sehr viel Energie reingebracht.“

Gleichzeitig betonte sie auch, dass einige Unsauberkeiten in Zukunft abgelegt werden müssten. Damit könnte sie unter anderem die Chancenverwertung gemeint haben, denn allein in der ersten Hälfte hätten noch mehr Treffer folgen können. Doch Shekiera Martinez (17.) und erneut Endemann (23.) vergaben hochkarätige Chancen.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild keineswegs. Linda Dallmann (48.) und Larissa Mühlhaus (52.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Für Mühlhaus war es ein besonderer Abend: Die gebürtige Hamburgerin wurde zur Pause eingewechselt, feierte ihr Debüt bei der Nationalmannschaft und brauchte gerade mal sieben Minuten für ihren ersten Treffer.

Lea Schüller erzielte in ihrem ersten Länderspiel nach dem Wechsel vom FC Bayern zu Manchester United ihr 55. Länderspieltor und stellte den 5:0-Endstand her (71.). Damit verdiente sich die Stürmerin auch die Note 2. Lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow die restlichen Noten der DFB-Frauen.

Bereits am Samstag (18.00 Uhr) geht es für die DFB-Frauen in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gegner auf dem Weg zur WM ist Österreich. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier – genau das strebt das Wück-Team an.

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