
Wunderkind bei Olympia
Bitterer Patzer: „Vierfach-Gott“ Malinin strauchelt auf dem Eis
07.02.2026 – 22:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Er gilt als sicherer Gold-Kandidat bei diesen Olympischen Spielen. Doch zum Auftakt in Mailand und Cortina d’Ampezzo erlebt Ilia Malinin eine herbe Enttäuschung.
Das US-amerikanische Eiskunstlauf-Wunderkind Ilia Malinin hat bei den Olympischen Spielen in Italien einen unerwarteten Dämpfer erlebt. Der als „Vierfach-Gott“ bekannte 21-Jährige musste sich im Kurzprogramm des Teamwettbewerbs mit 98,00 Punkten dem Japaner Yuma Kagiyama (108,67 Punkte) geschlagen geben.
Besonders beim dreifachen Axel offenbarte der sonst für spektakuläre Vierfachsprünge bekannte Malinin ungewohnte Schwächen. Dennoch führt das US-Team zur Halbzeit des Wettbewerbs mit 34 Punkten knapp vor Japan mit 33 Zählern.
Gastgeber Italien belegt nach dem Rhythmustanz im Eistanz sowie den Kurzprogrammen bei den Paaren, Frauen und Männern mit 28 Punkten den dritten Platz. Für die Gesamtwertung werden die Platzierungen der zehn teilnehmenden Nationen zusammengerechnet.
Die besten fünf Teams haben sich für die Kürprogramme qualifiziert. Am Sonntagabend um 21.55 Uhr fällt mit der Kür der Männer die endgültige Entscheidung über die Medaillen. Das deutsche Team konnte sich nicht für den Wettbewerb qualifizieren.