Treffer von DFB-Profi reicht nicht
Europa League: Stuttgart bangt ums Weiterkommen
Aktualisiert am 12.03.2026 – 20:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Stuttgart hat gegen Porto viel versucht, am Ende aber eine knappe Niederlage hinnehmen müssen.
Der VfB Stuttgart hat am Donnerstagabend im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals eine Niederlage gegen den FC Porto kassiert. Die Portugiesen setzten sich dank Treffern von Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) mit 2:1 (2:1) durch. Für den VfB traf Deniz Undav mit einem sehenswerten Abschluss (40.).
Porto hat sich damit für das Rückspiel am kommenden Donnerstag (21 Uhr, im Liveticker bei t-online) die bessere Ausgangslage gesichert. Für die Schwaben setzt sich unterdessen ein kleiner Negativlauf fort: Wettbewerbsübergreifend haben sie nur eines der jüngsten fünf Spiele gewonnen (4:0 gegen Wolfsburg).
Die Schwaben kamen vor 60.000 Zuschauern mit Elan aus der Kabine und gaben in den ersten Minuten mächtig Gas. Echte Torchancen konnten sich die Stuttgarter, die erstmals in einem Pflichtspiel auf Porto trafen, trotz guter Ansätze aber nicht erarbeiten. Nach rund einer Viertelstunde ließ der VfB nach. Das nutzten die Portugiesen sofort aus. Zunächst traf William Gomes aus der Distanz die Latte (20.), wenige Sekunden später machte es der Nigerianer Moffi besser. Die Defensive der Gastgeber sah bei dem Gegentreffer kollektiv schlecht aus. Kurz darauf hätte Moffi fast erhöht (24.).
Die Stuttgarter waren in dieser Phase völlig von der Rolle. Auf Fehler im Spielaufbau folgte Chaos in der Abwehr. Mora bestrafte den vogelwilden Auftritt der Schwaben. Die Stuttgarter waren minutenlang geschockt, erst Undav befreite sein Team mit einem starken Treffer aus der Lethargie.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte es der VfB mit Wucht, Porto ließ sich aber nicht beeindrucken. Nach einer Stunde blieb es beim knappen Vorsprung der Gäste, die bei Kontern stets gefährlich waren. Ein vermeintlicher VfB-Treffer von Angelo Stiller (70.) wurde aufgrund einer vorherigen Abseitsposition nicht anerkannt.
