Streik im ÖPNV

Verdi legt Nahverkehr in Sachsen-Anhalt vier Tage lahm

Aktualisiert am 17.03.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Straßenbahn in Magdeburg. (Archivbild) (Quelle: imageBROKER/street news/imago-images-bilder)

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt den Nahverkehr. In Sachsen-Anhalt sollen Bus und Bahn vier Tage stillstehen. Andere Bundesländer können aufatmen.

Die Gewerkschaft Verdi ruft ab Donnerstag in Sachsen-Anhalt zu einem viertägigen Warnstreik auf. Der kommunale Nahverkehr werde in diesem Zeitraum „weitgehend zum Erliegen kommen“, hieß es. Dem Aufruf nach sollen die Angestellten der Verkehrsbetriebe in Magdeburg, Halle, Dessau und dem Burgenlandkreis ihre Arbeit niederlegen.

Eine Sonderregelung gibt es in München. Dort fahren die U-Bahnen am Mittwoch allein zur Allianz-Arena. Grund ist das Champions-League-Spiel des FC Bayern München gegen Bergamo.

Auch in Hessen schien die Gefahr weiterer Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr zunächst gebannt. Dort hatten sich die Tarifpartner in der Nacht zu Dienstag auf einen Kompromiss geeinigt, wie die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband Hessen berichteten. Nun sollen die Mitglieder der Gewerkschaft befragt werden, ob ihnen das Ergebnis ausreicht. Dazu läuft eine Erklärungsfrist bis zum 30. April.

In Nordrhein-Westfalen ruhte der Nahverkehr am Dienstag in diversen Städten. Nicht betroffen waren laut Verdi-Angaben kleinere Städte wie Leverkusen, Monheim, Gütersloh, Münster und Hamm.

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