Verdächtiger war zuvor schon auffällig geworden

Medienbericht

Tod von Serkan C. – Verdächtiger war zuvor schon auffällig geworden

Aktualisiert am 10.02.2026 – 07:21 UhrLesedauer: 1 Min.

Mehr als tausend Menschen nehmen im Innenhof der Alemi-Islam-Moschee in Ludwigshafen Abschied von Serkan C. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter Serkan C.: Verdächtiger war am Tattag schon einmal auffällig geworden. Das legt ein Medienbericht nahe.

Der wegen des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter festgenommene mutmaßliche Täter war einem Medienbericht zufolge am gleichen Tag schon einmal auffällig geworfen. Bundespolizisten hätten den 26-Jährigen am Tag der Tat bereits um 11.50 Uhr in Kaiserslautern aus einem aus Frankreich kommenden TGV geholt, berichtete der „Spiegel“ am Montagabend. Zugbegleiter hätten in dem Vorfall die Behörden alarmiert, weil der Mann im Zug gegen eine Tür getreten habe.

Da die Tür unbeschädigt blieb und der Mann über ein Ticket verfügte, blieb der Vorgang für ihn laut „Spiegel“ jedoch offenbar ohne strafrechtliche Folgen. Der gleiche Mann sei dann gegen 17.45 Uhr in einem Regionalexpress in der Nähe von Landstuhl von einem Zugbegleiter kontrolliert worden, der ihn wegen eines nun fehlenden Fahrscheins des Zuges verweisen wollte. Der Schwarzfahrer attackierte den Zugbegleiter mit heftigen Faustschlägen, dieser wurde lebensgefährlich verletzt und starb später.

Bei dem Getöteten handelt es sich laut Bahn um einen alleinerziehenden Vater zweier Kinder, der 36-Jährige starb laut Staatsanwaltschaft an einer Hirnblutung infolge stumpfer Gewalt gegen den Kopf. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Der Vorfall vom 2. Februar hatte in Deutschland für Entsetzen gesorgt. Am Freitag soll auf einem Sicherheitsgipfel über mehr Schutz in der Bahn diskutiert werden.

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