Newsblog zur Todesfahrt in Leipzig

Jeffrey K. befand sich bis zum 29. April in Psychiatrie


Aktualisiert am 05.05.2026 – 15:45 UhrLesedauer: 7 Min.

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Im Video: Tatort in der Leipziger Innenstadt (Quelle: t-online)

Ein Autofahrer rast durch die Fußgängerzone in Leipzig. Es gibt Tote und Schwerverletzte. Details zum Verdächtigen werden bekannt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Jeffrey K. befand sich bis zum 29. April in Psychiatrie

15.38 Uhr: Die Polizei hat weitere Informationen zum Tatverdächtigen bekanntgegeben. Demnach war Jeffrey K. im Jahr 2026 bereits wegen Bedrohung sowie ehrverletzender Delikte im sozialen Umfeld polizeilich auffällig geworden. Das meldet die „Leipziger Volkszeitung“. Am 17. April kam es nach Angaben der Behörde nach einem Anruf des 33-Jährigen zu einem Polizeieinsatz. Im Anschluss wurde er aufgrund seines psychischen Zustands und mit seinem Einverständnis in ein Fachkrankenhaus eingewiesen, wo er bis zum 29. April behandelt wurde. Im Bundeszentralregister sind für den Beschuldigten keine Eintragungen verzeichnet. Weitere Ermittlungs- oder Strafverfahren gegen den Mann laufen derzeit nicht.

13 Uhr: Der WDR berichtet, dass der Verdächtige Jeffrey K. bereits Ende April aus einer psychiatrischen Einrichtung entlassen worden sei. Das sächsische Sozialministerium habe dem Sender mitgeteilt, dass während des Aufenthalts in der Klinik „keine Eigen- oder Fremdgefährdung“ bestanden habe. Daher habe es „keine medizinischen Gründe“ gegeben, „den Patienten am Verlassen der Klinik zu hindern und damit gegen seinen Willen festzuhalten“.

10 Uhr: Wie die „Bild“ berichtet, wurde der Tatverdächtige Jeffrey K. nach seiner Festnahme in die Universitätsklinik Leipzig gebracht. Dort habe ein untersuchender Arzt entschieden, dass K. „aufgrund seiner psychischen Verfassung nicht haftfähig“ sei. Derzeit befindet sich K. im Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz.

9.21 Uhr: Nach der Amokfahrt durch Leipzig am Montag hat die Stadtverwaltung die Flaggen auf dem Vorplatz des Neuen Rathauses auf halbmast gesetzt. Das sei bereits am frühen Morgen geschehen, sagte Stadtsprecher Matthias Hasberg der Deutschen Presse-Agentur.

8.28 Uhr: Nach der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt ist die genaue Anzahl der Verletzten weiter unklar. „Das war gestern sehr schwierig. Viele Leute haben den Ort selbstständig verlassen und sich zum Arzt begeben“, sagte der Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft, Ricardo Schulz, am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Bei der Tat am Montag wurden eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann getötet, drei Menschen wurden schwer verletzt.

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