Veränderungen am Look und der Technik

Facelift fürs Flaggschiff

Mercedes macht die S-Klasse frisch


29.01.2026 – 18:45 UhrLesedauer: 5 Min.

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Frischer Look fürs Flaggschiff: Mercedes belässt es beim Update der S-Klasse aber nicht bei Äußerlichkeiten. Sehen Sie die überarbeitete S-Klasse hier im Video. (Quelle: t-online)

Früher stand sie für Macht und Fortschritt, jetzt steht sie unter Druck: Mercedes bringt eine überarbeitete S-Klasse auf die Straße und verspricht das bislang größte Facelift innerhalb einer Modellgeneration.

Die Tür fällt satt ins Schloss, drinnen riecht es nach Leder, außen glänzt der Stern. Jahrzehntelang war die S-Klasse von Mercedes ein fahrendes Symbol für politischen Einfluss, wirtschaftlichen Erfolg und technischen Fortschritt. Wer etwas zu sagen hatte, fuhr die Luxuslimousine – oder ließ sich in ihr chauffieren.

Und das nicht ohne Grund. Die S-Klasse steht seit Jahrzehnten für den Anspruch, dem Automobilbau seiner Zeit technisch voraus zu sein. Bereits lange vor der offiziellen Einführung des Namens „S-Klasse“ im Jahr 1972 prägten große Limousinen von Mercedes-Benz das Bild von Luxus, Komfort und Sicherheit. Ob ABS, Luftfederung oder adaptiver Tempomat – viele technische Entwicklungen wurden hier erstmals in Serie gebracht.

1981 stellte Mercedes zum Beispiel als erster Hersteller Airbag und Gurtstraffer serienmäßig in der S-Klasse vor und setzte damit beim Thema Sicherheit Maßstäbe. Auch spätere Generationen der S-Klasse brachten immer wieder Neuerungen mit. Damit wurde sie über Jahrzehnte zu einem Referenzmodell der Branche.

Heute ist die Oberklasse vielfältiger geworden: Audi, BMW, Lexus und neue Anbieter aus China werben mit Komfort, Konnektivität und elektrischem Antrieb. Und auch das SUV hat der klassischen Limousine längst den Rang abgelaufen. Die aktuelle S-Klasse ist unter Druck. Schließlich ist sie seit 2020 auf dem Markt. Nun reagiert Mercedes mit dem, was der Hersteller selbst als das bislang umfangreichste Facelift der S-Klasse bezeichnet.

2.700 neue oder überarbeitete Bauteile fließen in die Überarbeitung ein. Mehr als 50 Prozent der Baureihe W223 wurden neu entwickelt oder grundlegend revidiert, heißt es.

Äußerlich hat sich die Limousine zwar nicht in ihrer Grundform, wohl aber in vielen Details verändert: Eine flachere Front, ein optional illuminiertes Kühlergrill-Element und überarbeitete Rückleuchten mit Stern-Optik sollen einen moderneren Auftritt schaffen. Auch der aufrecht stehende Stern auf dem Kühlergrill ist erstmals beleuchtet, neue LED-Scheinwerfer sollen die Straße besser ausleuchten. Dazu kommen neue Farben und Felgendesigns.

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