
„Erheblich alkoholisiert“
Vater tötet Sohn mit Axt – Urteil
Aktualisiert am 07.01.2026 – 18:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein 63-Jähriger tötet seinen eigenen Sohn nach einem Streit. Jetzt hat sich der Bundesgerichtshof zu dem Fall geäußert.
Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung eines 63-jährigen Mannes zu elf Jahren Haft wegen Totschlags bestätigt. Der Angeklagte hatte im Sommer 2024 seinen 33 Jahre alten Sohn nach einem Streit mit einer Axt erschlagen, wie das Landgericht Dessau-Roßlau mitteilte.
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil wurde als unbegründet verworfen. Damit ist die Entscheidung des Landgerichts rechtskräftig.
Die Tat hatte sich am Abend des 16. Juli 2024 in der Wohnung des Verurteilten ereignet. Nach Feststellung des Gerichts waren sowohl Vater als auch Sohn zum Tatzeitpunkt „erheblich alkoholisiert“. Das ursprüngliche Urteil wurde im März 2025 gefällt.