Gewitter treffen Bundesland heftig
Unwetter: Strommasten an wichtiger Autobahn knicken um
31.05.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 3 Min.
Umgeknickte Strommasten, entwurzelte Bäume, demolierte Autos: Bayern erlebt Unwetter – und die Gefahr ist laut dem Deutschen Wetterdienst noch nicht gebannt.
Nach der Sommerhitze hat ein Wetterumschwung in Teilen Bayerns zahlreiche witterungsbedingte Einsätze ausgelöst. Heftige Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen entwurzelten Bäume, Strommasten knickten um und Autos wurden beschädigt, wie die Polizeipräsidien mitteilten.
Drei Strommasten wurden durch das Unwetter an der Autobahn 3 bei Velburg (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) abgeknickt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Hochspannungsleitungen hingen dadurch tiefer als normal, hieß es. Laut einem Sprecher der Autobahnpolizei wird der Schaden bereits behoben. Autofahrer auf der A3 müssten nicht mit nennenswerten Verkehrsbehinderungen rechnen.
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Unwetter in Deutschland: Bäume entwurzelt
In Mittelfranken entwurzelten Unwetter Bäume, beschädigten Fahrzeuge und behinderten den Verkehr. Polizei und Feuerwehr rückten zu 63 Unwettereinsätzen aus, wie ein Sprecher mitteilte. Ein Baum stürzte in Weihenzell (Landkreis Ansbach) auf das Dach einer Gaststätte. Verletzt wurde dabei niemand, der Schaden wurde auf 15.000 Euro geschätzt.
Auch Oberfranken war Polizeiangaben zufolge von den Gewittern betroffen: Bereits am Samstag fielen im Landkreis Bamberg bei Rattelsdorf mehrere Bäume auf die Bundesstraße 4. Die Strecke wurde vorübergehend komplett gesperrt, während Einsatzkräfte die Fahrbahn räumten.
Auch in Bayreuth hinterließen die Unwetter deutliche Spuren. Ein etwa 15 Meter hoher Baum wurde am Samstagnachmittag im Osten der Stadt aus der Erde gerissen und fiel auf fünf geparkte Fahrzeuge. Der Schaden wurde auf rund 25.000 Euro geschätzt. In einem weiteren Fall beschädigte ein umgefallener Baum zwei Fahrzeuge. Polizei und Feuerwehr rückten zudem wegen einer beschädigten Gartenhütte und eines vom Balkon gewehten Blumentopfs aus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
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Im Einsatzgebiet des Polizeipräsidiums Niederbayern gab es einem Polizeisprecher zufolge mehr als 100 witterungsbedingte Einsätze von Samstagnachmittag bis -abend – schwerpunktmäßig zwischen Straubing und Passau. Demnach stürzten Äste ab, Verkehrsschilder fielen um und Straßen waren zeitweise überflutet.
