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Montag, Mai 23, 2022

David Beckham zeigt emotionale Bilder von Geburtenklinik in Charkiw

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Dem Fußballstar folgen auf Instagram mehr als 70 Millionen Menschen. Nun hat David Beckham seine Reichweite genutzt, um eine wichtige Botschaft an die Welt zu senden. 

Um auf die Situation der Menschen in der Ukraine aufmerksam zu machen, setzt David Beckham gezielt seine Reichweite auf Social Media ein. In einem Instagram-Video vom Sonntag erklärte der frühere Fußball-Star: “Heute überlasse ich meine Socia-Media-Kanäle Iryna, der Chefin der Geburtenklinik in Charkiw.”

In mehreren kurzen Clips sind auf dem Account, der 71,5 Millionen Follower hat, dann Szenen der Krankenhausarbeit unter den Bedingungen des Krieges zu sehen.

Die Ärztin Irina Kondratova kümmert sich in Charkiw um Früh- und Neugeborene. (Quelle: David Beckham/Instagram)

Die Ärztin erzählt: “Am ersten Kriegstag wurden alle Schwangeren und Mütter in den Keller evakuiert”. Es seien schreckliche Stunden gewesen. “Leider können wir Babys, die auf der Intensivstation liegen, nicht in den Keller bringen, weil sie auf lebensrettende Geräte angewiesen sind.” Sie sei inzwischen den ganzen Tag bei der Arbeit, so Kondratova.

Kondratova (links) mit Müttern und Mitarbeiterinnen im Keller der Klinik. (Quelle: David Beckham/Instagram)Kondratova (links) mit Müttern und Mitarbeiterinnen im Keller der Klinik. (Quelle: David Beckham/Instagram)

In einer weiteren Story zeigt die Ärztin den kleinen Mykhailo. Das Baby kam am zweiten Tag des Krieges mit Atemproblemen in der Klinik zur Welt. Das Haus seiner Familie sei bei einem Angriff zerstört worden. 

“Gebt bitte, was ihr könnt, um Unicef und Menschen wie Iryna zu unterstützen”, schrieb Beckham zu seinem Video. Auch die Ärztin rief die Fans des Fußballstars zu Spenden an den Unicef-Hilfsfonds auf. 

Viele Zivilisten bei Angriffen auf Charkiw gestorben

Die Großstadt Charkiw liegt im Osten der Ukraine, unweit der russischen Grenze. Erst in der Nacht zum Sonntag hat es mehrere Angriffe auf die Stadt gegeben. Laut den ukrainischen Behörden hatte es dabei mindestens zwei Todesopfer gegeben – darunter auch ein neun Jahre alter Junge. 

Den Behörden der Stadt zufolge sind seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine vor mehr als drei Wochen allein in Charkiw 266 Zivilisten getötet worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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