Unschöner Vorfall bei Spiel gegen Iserlohn Roosters

Security muss einschreiten

Unschöner Vorfall bei Haie-Spiel: „Dafür gibt es null Toleranz“


21.01.2026 – 16:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Fans der Kölner Haie feuern ihr Team an (Archivbild): Die Fanbeauftragten aus Iserlohn verurteilen das Verhalten. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto / Thomas Stoec/imago)

Die Kölner Haie gewinnen am Wochenende gegen die Iserlohn Roosters. Währenddessen kommt es in der Lanxess Arena zu einem bedauerlichen Vorfall.

Am Sonntag feierten die Kölner Haie in der Lanxess Arena ihr 14. Sieg in Folge: Mit einem Endstand von 4:2 gewannen sie in einem spannenden Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters. Abseits des Eises aber kam es zu unschönen Szenen: Fans der Iserlohner Mannschaft sollen Bierbecher auf Zuschauer im Unterrang geworfen haben. Das teilten zunächst die Fanbeauftragten der Roosters auf Facebook mit.

Die Fanbeauftragten verurteilen die Aktion, das Verhalten der Fans sei „in keiner Weise hinnehmbar“ und stelle für die getroffenen Zuschauer eine erhebliche Gefährdung dar. Schließlich verfolgten im Unterrang Familien, Kinder und friedliche Anhänger beider Teams das Spiel. Ob Personen verletzt worden sind, sei unklar, heißt es in dem Beitrag auf Facebook weiter. „Sollte es infolge der Würfe zu Verletzungen gekommen sein, wünschen wir den betroffenen Personen eine schnelle und vollständige Genesung.“

Der Sicherheitsdienst der Lanxess Arena habe die verantwortlichen Personen identifiziert, deren Personalien aufgenommen und sie der Halle verwiesen. Die Kölner Haie würden derzeit „stadionrechtliche Maßnahmen“ beantragen und auch weitere Schritte gegen die Verantwortlichen prüfen.

Auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online bestätigte ein Sprecher der Haie den Vorfall. Die Becher seien aus dem Iserlohner Block geworfen worden. Weitere Details wollte der Sprecher jedoch nicht nennen – auch zu den „stadionrechtlichen Maßnahmen“ wollte er sich nicht weiter äußern. Laut den Fanbeauftragten der Iserlohn Roosters drohen Becherwerfern – wenn jemand getroffen wird – Anzeigen wegen Körperverletzung. In diesen Fällen würden Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren möglich sein, auch seien mehrjährige oder bundesweite Stadionverbote zu erwarten.

„Eishockey lebt von Leidenschaft, Emotionen und Zusammenhalt – über Vereinsfarben hinweg. Unsere Fankultur steht für Respekt, Fairness und das gemeinsame Erlebnis in der Halle“, schreiben die Fanbeauftragten auf Facebook. „Wer Gegenstände wirft, gefährdet Menschen und stellt sich damit bewusst außerhalb dieser Gemeinschaft. Dafür gibt es null Toleranz.“

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