Handverletzung im Debüt

Dieser Torwart hielt den Sieg mit gebrochener Hand fest

17.03.2026 – 04:29 UhrLesedauer: 1 Min.

Union Berlins Torwart Matheo Raab (M.) bejubelt mit seinen Teamkollegen den Endstand zum 0:1: Der Keeper fällt nun länger aus. (Quelle: Silas Stein/dpa)

Matheo Raab parierte beim Debüt mit verletzter Hand den entscheidenden Schuss. Was die Diagnose danach bedeutet, trübt den Sieg erheblich.

Es war ein Bundesliga-Debüt, das Matheo Raab so schnell nicht vergessen wird – und das nicht nur aus guten Gründen. Der Torwart von Union Berlin verletzte sich am Sonntag beim 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg in der Nachspielzeit bei einem Luftzweikampf mit Freiburgs Bruno Ogbus an der rechten Hand. Trotzdem blieb er auf dem Platz – und verhinderte in der elften Minute der Nachspielzeit mit einer Parade gegen einen Distanzschuss von Niklas Beste den drohenden Ausgleich.

„Ich habe in dem Moment nur noch Schmerzen gespürt. Wir konnten nicht mehr wechseln, ich wollte die paar Minuten irgendwie auch noch zu Ende spielen“, sagte der 27-Jährige anschließend beim Pay-TV-Sender DAZN. „Nützt nichts, auf die Zähne beißen und irgendwie den Handschuh wieder anziehen und das Ding über die Bühne bringen.“

Raab stand nur deshalb zwischen den Pfosten, weil Stammkeeper Frederik Rönnow verletzt ausgefallen war. Sein Debüt endete mit dem Sieg – aber auch mit einer Verletzung, die ihn nun länger außer Gefecht setzt. Der Fußball-Erstligist teilte mit, man müsse „in den kommenden Wochen auf Matheo Raab verzichten“. Genauere Angaben zur Art der Handverletzung machte der Club nicht.

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