
Kuriosität beim Afrika-Cup
Nationalmannschaft muss drei Torhüter in einem Spiel einsetzen
31.12.2025 – 15:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Gegen Nigeria gab es für Uganda beim Afrika-Cup eine deutliche Niederlage. Dabei musste das Team sogar auf den dritten Torhüter zurückgreifen.
Dieses Spiel hatten sie sich wohl ganz anders vorgestellt: Uganda musste beim Afrika-Cup gegen Nigeria eine deutliche Niederlage hinnehmen. 1:3 hieß es am Ende gegen den Favoriten – das Ergebnis bedeutete das Turnier-Aus für Uganda.
Das Ergebnis kam jedoch auch aufgrund einer Kuriosität zustande, denn Uganda verlor im Spielverlauf gleich zwei Torhüter. Der Grund: Stammtorwart Denis Onyango musste in der Halbzeit beim Stand von 0:1 verletzt ausgewechselt werden. Für ihn übernahm Omar Salim Jamal Magoola zwischen den Pfosten.
Doch nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung unterlief Magoola eine äußerst unglückliche Aktion. Bei einem Steilpass auf Nigerias Superstar-Stürmer Victor Osimhen stürmte er aus seinem Kasten. Den Abschluss des Offensivmanns parierte er glänzend mit der Hand – allerdings außerhalb des Strafraums. Dafür sah er die Rote Karte.
Uganda musste also den dritten Torwart Nafian Alionzi einwechseln. Der kassierte nur wenige Minuten später sein erstes Gegentor zum 0:2. Ein weiteres sollte wiederum nur fünf Minuten später in der 67. Minute folgen. In der 75. Minute konnte Uganda immerhin noch den Ehrentreffer erzielen. In Gruppe C belegt das Land hinter Nigeria, Tunesien und Tansania den letzten Platz und ist damit raus.