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Verwendungszweck bei einer Überweisung richtig formulieren
23.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Der Verwendungszweck hilft dem Empfänger einer Überweisung, die Zahlung zuzuordnen. Das Feld ist kein Pflichtfeld, sollte aber dennoch ausgefüllt werden.
Um Überweisungen schnell und ohne komplexe Buchhaltungen dem entsprechenden Kundenkonto zuzuschreiben, wird im Dienstleistungs- und Warensektor mit Rechnungsnummern oder Kundennummern gearbeitet. Überweisen Sie Ihre Stromrechnung, geben Sie beispielsweise die Zählernummer an. Haben Sie dieses Feld nicht ausgefüllt, landet das Geld zwar beim Stromversorger, womöglich aber nicht auf Ihrem Kundenkonto. Jetzt heißt es handeln, damit es zu keiner zeitaufwändigen Rücküberweisung kommt.
Die Überweisung ist raus und Sie sehen, dass der Verwendungszweck fehlt. Jetzt haben Sie mehrere Handlungsmöglichkeiten, die Sie nacheinander durchführen können. Beachten Sie dabei, dass Sie den Verwendungszweck der Überweisung nachträglich nicht mehr ändern können.
Banken bekommen kuriose Sätze zu lesen, wenn sie Überweisungen prüfen. „Als Dankeschön für die letzte Nacht“ oder „Drogengeld“ sind typische Scherze, die immer wieder vorkommen. Ein solcher Verwendungszweck kann ein Risiko für Sie bedeuten, da die Bank mit automatisierten Programmen verdächtige Worte scannt und herausfiltert. Das dient der Abwehr von Geldwäsche und Terror. Worte wie „Bombe“ oder „Schwarzgeld“ können schnell zu einem rechtlichen Risiko werden. Die Bank muss derartige Vorgänge an öffentliche Stellen melden, um eine Kontrolle zu ermöglichen. Das ist zeitaufwendig und im schlimmsten Fall mit einer Kontokündigung verbunden.
Obwohl das Geld nicht verloren ist, kostet ein vergessener Verwendungszweck Zeit und Nerven. Mit den nachfolgenden drei Tipps sparen Sie sich diesen Ärger und die verlorene Zeit:
Private Überweisungen benötigen zwar keinen Verwendungszweck, sinnvoll ist die Nutzung aber trotzdem. So machen Sie es sich zur Gewohnheit und vergessen ihn nicht versehentlich beim Begleichen der nächsten Rechnung.