TV-Reporter bricht Live-Schalte zu US-Schlag ab

Sondersendung zum US-Militärschlag

TV-Reporter bricht plötzlich Live-Schalte ab

05.01.2026 – 11:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Tücken der TV-Kameras: Wurden sie einem SRF-Moderator zum Verhängnis? (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen)

Mitten in einer Sondersendung zu US-Angriffen auf Venezuela passierte es: SRF-Korrespondent Roger Aebli konnte plötzlich nicht mehr weitersprechen.

Schweißgebadet und mit zuckendem Auge stand SRF-Reporter Roger Aebli plötzlich vor einem Millionenpublikum. „Flo, ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch“, sagte er mitten in der Live-Schalte zu Moderator Florian Inhauser und brach die Übertragung ab. Was zunächst wie Überlastung wirkte, hatte einen medizinischen Hintergrund: Aebli erlitt einen Migräneanfall, wie Stefan Reinhart, der Leiter der Auslandskorrespondenten beim Schweizer Rundfunk, bestätigte.

Der Vorfall ereignete sich während einer Sondersendung zu den US-Angriffen auf Venezuela. Als der Korrespondent zu den aktuellen Entwicklungen befragt wurde, griff er sich nervös an seinen Kopfhörer und klagte über zu laute Töne in seinem Ohr. Mehrmals verzog er das Gesicht, bevor er die Schalte auf Schweizerdeutsch abbrach.

Moderator Inhauser reagierte professionell auf die unerwartete Situation. Mit einem Lächeln erklärte er den Zuschauern, hier sei jemand „ganz offensichtlich überarbeitet“. Dies könne in Zeiten passieren, in denen sich Ereignisse überschlagen.

Wie der SRF später mitteilte, hatte Aebli kurz vor der Liveschaltung einen Migräneanfall erlitten. „Er konnte sich nicht ausreichend konzentrieren und brach deshalb die Schalte ab“, erklärte Stefan Reinhart dem Schweizer Portal „20 Minuten“. Der Sender stand nach dem Vorfall in Kontakt mit seinem Korrespondenten.

Bereits am Sonntag gab es Entwarnung: „Roger Aebli geht es wieder gut. Er ist wieder voll einsatzbereit und wird auf Sendung sein, wenn es die Aktualität erfordert“, versicherte Reinhart. Der Reporter hatte sich nach dem Vorfall ausgeruht und konnte sich erholen.

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