Halbfinale der WM-Playoffs

Istanbul bebt: Türkei hält WM-Traum am Leben


Aktualisiert am 26.03.2026 – 23:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Matchwinner: Ferdi Kadioglu feiert seinen Treffer für die Türkei. (Quelle: Murad Sezer/reuters)

Schnell entwickelt sich eine umkämpfte Partie, es geht hin und her. Kurz nach der Pause fällt dann aber die Entscheidung.

Die Türkei träumt weiter von der dritten WM-Endrundenteilnahme ihrer Geschichte. Im Playoff-Halbfinale gegen Rumänien siegte die Mannschaft des italienischen Trainers Vincenzo Montella knapp mit 1:0 (0:0).

Ferdi Kadioglu (53.) traf nach einer überragenden Vorarbeit von Real Madrids Jungstar Arda Güler im Besiktas Park zum Sieg der Türken, die zuletzt 2002 in Japan und Südkorea an einer WM-Endrunde teilgenommen haben – und damals erst im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Brasilien ausgeschieden waren. Sollten sich die Türken für die WM qualifizieren, würden sie in der unbequemen, aber machbaren Gruppe D auf Gastgeber USA, Paraguay und Australien treffen. Für die Rumänen um den bereits 80 Jahre alten Nationaltrainer Mircea Lucescu platzte hingegen erneut der Traum von der ersten WM-Teilnahme seit 1998.

Beiden Teams war bei stimmungsvoller Kulisse die Aufregung anzumerken, es entwickelte sich anfangs eine Partie ohne viele Torraumszenen. Güler (32.) setzte den Ball aus guter Abschlussposition über das Tor. Nach der Pause leitete der 21-Jährige dann mit einem Traumpass über 30 Meter die Führung durch Kadioglu ein, auf den Rängen brachen dann alle Dämme. Aber auch Rumänien hatte Chancen, denn auf der Gegenseite verpasste Ianis Hagi (55.) den prompten Ausgleich. Sein Teamkollege Nicolae Stanciu traf nur den Pfosten (77.).

Im Finale am Dienstag wartet nun der Kosovo, der am späteren Donnerstagabend nach zweifachem Rückstand in der Slowakei noch mit 4:3 (1:2) siegte. Der vom SC Freiburg an Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Florent Muslija erzielte dabei das zwischenzeitliche 3:2 für die Gäste (60.).

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