Newsblog zum Extremwetter

Hitze: Stromnetz in Frankreich bricht zusammen


Aktualisiert am 24.06.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Zwei Männer joggen am Mainufer (Symbolbild): Die Hitze in Deutschland wird immer extremer. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Die Hitzewelle hat Europa fest im Griff – und nimmt in Deutschland weiter Fahrt auf. Erste Kommunen gehen einen radikalen Schritt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Inhaltsverzeichnis

  • Nordwesten von Frankreich ohne Strom
  • Wasser in NRW wird rationiert

Berühmtes Museum reagiert auf Hitzewelle

Fast ganz Europa kämpft mit der extremen Hitze. Das hat auch Auswirkungen auf den Betrieb kultureller Einrichtungen. Die Museen in Basel öffnen für Menschen ab 65 Jahren kostenlos. Ganz anders reagiert der Louvre in Paris.

Touristen stehen vor dem Louvre (Symbolbild): Das Museum reagiert auf die Hitzewelle. (Quelle: IMAGO/Michael Nguyen/imago)

Vier Grad über dem Schnitt: Deswegen ist diese Hitzewelle so extrem

Das Klimaprojekt Climameter beschäftigt sich mit dem Einfluss des Klimawandels auf Wetterbedingungen in Europa – und hat die aktuelle Hitzewelle untersucht. Das Ergebnis fällt sehr eindeutig aus: „Die Analyse zeigt, dass die mit dem aktuellen Zirkulationsmuster verbundenen Temperaturen etwa 2 bis 4 Grad höher sind, als sie unter ähnlichen meteorologischen Bedingungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewesen wären.“

Nordwesten von Frankreich ohne Strom

Zehntausende Haushalte im Nordwesten von Frankreich sind vom Strom abgeschnitten. Wie die bretonische Präfektur Finistère mit Sitz in Quimper mitteilte, sind 68.000 Haushalte von dem Ausfall betroffen. Zeitweise waren 120.000 Haushalte ohne Strom.

Grund sei ein Vorfall vom Dienstag, der mit den hohen Temperaturen im Zusammenhang steht. Das Stromnetz könne frühestens am Abend wieder in Betrieb genommen werden.

  • Minister meldet 40 Badetote: Hitzewelle trifft Frankreich – auch Fußballer stirbt

Wasser in NRW wird rationiert

Mehrere Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben neue Regeln zur Nutzung von Trinkwasser erlassen. Wer in Hille, Hüllhorst, Bad Oeynhausen und Löhne lebt, darf seit Mittwoch vorerst kein Trinkwasser für den Garten, die Einfahrt oder den Pool nutzen. Der zuständige Wasserbeschaffungsverband erklärte laut „Westfälischem Anzeiger“ (WA), dass ein freiwilliger Sparappell nicht funktioniert habe.

Verstöße sollen durch das Ordnungsamt geahndet werden. Es sind Bußgeldstrafen von bis zu 1.000 Euro möglich. Wie lange die Regel gelten soll, ist laut „WA“ noch offen.

Hitze in Deutschland: DWD weitet Warnungen aus

Infografik des Deutschen Wetterdiensts (Stand 10.36 Uhr): Fast ganz Deutschland ist auf der Warnkarte des DWD aufgrund starker Hitze- und UV-Strahlung lila eingefärbt. (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Hitzewarnungen für Deutschland ausgeweitet. Bereits seit Dienstag gelten für weite Teile des Landes amtliche Warnungen vor Hitze und extremer Hitze – für den Donnerstag rechnen die Meteorologen damit, dass sich die Wärmebelastung noch einmal ausbreitet. Lediglich für das Gebiet an der Ostseeküste warnt der DWD nicht.

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