Traumbucht Caló des Moro soll wohl doch nicht gesperrt werden

Eigentümer dementiert

Wird die Traumbucht auf Mallorca doch nicht gesperrt?


Aktualisiert am 04.02.2026 – 10:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Um zur Caló des Moro zu gelangen, muss man über ein Privatgrundstück laufen. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Al Carrera/imago)

Der Eigentümer des Grundstücks an der berühmten Bucht Caló des Moro auf Mallorca wollte den Zugang angeblich sperren lassen. Doch nun dementiert er.

Mallorca gehört wohl zu den beliebtesten Urlaubszielen im Mittelmeerraum. Doch genau die große Popularität macht den Inselbewohnern immer mehr zu schaffen – Stichwort Übertourismus. In den vergangenen zwei Jahren gab es immer wieder Proteste gegen die Touristenmassen.

Doch es bleibt längst nicht nur bei Protesten. Inzwischen greift mitunter auch die Politik ein und erlässt neue Regeln und Verbote, um die Touristenflut einzudämmen. Und nun sind es sogar Privatpersonen, die sich wehren. So wie die Familie Oehm, der ein Grundstück gehört, das an der berühmten Bucht Caló des Moro liegt.

Wie der „Diario de Mallorca“ und die „Mallorca Zeitung“ berichten, habe die Familie Oehm bei den zuständigen Behörden einen Antrag gestellt, den Zugang zur Bucht mit einem Zaun zu sperren. Der Weg zur Bucht führt unter anderem über das Grundstück der Eigentümer. Doch genau die dementieren nun, diesen Weg absperren zu wollen.

Dem „Mallorca Magazin“ erklärte Besitzer Hans-Peter Oehm, er wolle und könne das rechtlich gar nicht. Die Familie sei frustriert, dass ständig „Zwietracht“ gestreut werde. Die Gemeinde Santanyí und das Küstenschutzamt Costas seien verantwortlich für die Angelegenheit, man stehe mit den Behörden in einem guten Kontakt.

Was aber stimmt: Die vielen Besucher in der „Instagram-Bucht“, wie die Caló des Moro oft genannt wird, hinterlassen Spuren. Immer wieder müssen die Anwohner Hinterlassenschaften der „Selfie-Touristen“ wegräumen. Schätzungen zufolge werden die Caló des Moro und die angrenzende Bucht Cala s’Almunia von einer halben bis einer Million Badegästen pro Saison besucht.

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