
Ex-Bayern-Star jetzt Favorit?
Zwei Trainer-Kandidaten sagen Bundesliga-Klub ab
03.02.2026 – 15:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Werder Bremen befindet sich nach der Trennung von Horst Steffen auf Trainersuche. Zwei bisher gehandelte Kandidaten werden es wohl nicht, nun gibt es eine neue Spur.
Bei Werder Bremen zeichnet sich bei der Trainersuche eine neue Wendung ab. Zwei Namen, die zuletzt ganz oben auf der Liste standen, spielen offenbar keine Rolle mehr.
Die Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen gelten beim Bundesligisten nicht länger als Topkandidaten. Wie zuerst die „Bild“ und anschließend die „Deichstube“ berichteten, sagte der frühere Mainz- und Union-Berlin-Coach Svensson dem Klub ab. Dem 46-Jährigen habe demnach die Überzeugung für die Aufgabe gefehlt.
Auch Henriksen wird wohl nicht Nachfolger von Horst Steffen, der am Sonntag gehen musste. Laut „Deichstube“ habe sich dies bereits am Montagabend abgezeichnet. Der 50-Jährige steht noch bis 2027 bei Mainz unter Vertrag. Verhandlungen seien deshalb zu schwierig gewesen, schrieb die „Bild“.
Das dürfte auch Werder-Sympathisant Toni Kroos ärgern. In seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ nannte der Weltmeister von 2014 Henriksen als seinen Favoriten. „Er hat Mainz gerettet, auch in einer recht ausweglosen Situation, wie es gerade auch Urs Fischer wieder macht.“ Henriksen habe in Mainz nachhaltig gut gearbeitet, führte den Klub sogar in die Conference League.
Stattdessen rückt nun ein früherer Bundesliga-Profi in den Blick. Nach Informationen der „Deichstube“ beschäftigen sich die Verantwortlichen unter anderem mit Martín Demichelis. Der Argentinier soll bei den Überlegungen eine Rolle spielen, „richtig heiß“ sei die Personalie aber noch nicht.
Der 45-Jährige lief zwischen 2003 und 2011 für den FC Bayern auf. Zuletzt arbeitete Demichelis als Trainer bei River Plate in Buenos Aires und danach beim mexikanischen Erstligisten CF Monterrey. Zuvor hatte er bereits den Nachwuchs des FC Bayern sowie die zweite Mannschaft der Münchner betreut.
Der Tabellen-15. der Bundesliga hatte sich am Sonntag nach zehn sieglosen Spielen von Steffen getrennt. Fritz betonte anschließend in einer Medienrunde, dass der neue Trainer keine interne Lösung sein soll, sondern von außen kommen werde.