Er führte sein Team 2022 ins Halbfinale

Trainer von WM-Teilnehmer tritt zurück


05.03.2026 – 22:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Walid Regragui war seit 2022 Nationaltrainer Marokkos. (Quelle: IMAGO/Abu Adem Muhammed/imago)

Bei der letzten Endrunde führte er seine Mannschaft sensationell ins Halbfinale, nun tritt Walid Regragui kurz vor dem WM-Start zurück. Ein Nachfolger scheint bereits auserkoren.

Marokkos Nationaltrainer Walid Regragui ist nur rund drei Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko von seinem Amt zurückgetreten. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Regragui hatte mit Marokko bei der vergangenen WM vor vier Jahren in Katar überraschend das Halbfinale erreicht und belegte am Ende Platz vier. Es war das beste Ergebnis der Verbandsgeschichte.

Vor wenigen Wochen führte der 50-Jährige das Team beim Afrika Cup im eigenen Land ins Finale, bot jedoch nach der Niederlage gegen den Senegal schon kurz nach dem Turnier seinen Rücktritt an, wie die französische Sportzeitung L’Equipe berichtete. Der Verband hatte Regragui noch versucht, umzustimmen, blieb aber erfolglos.

Die ersten Spieler reagierten via Social Media auf die Trennungsnachricht. Der ehemalige Dortmunder Achraf Hakimi, der sein Land beim Afrika Cup als Kapitän aufs Feld geführt hatte, schrieb mit emotionalen Worten: „Walid Regragui, vielen Dank für die außergewöhnliche Arbeit, die du als Trainer der marokkanischen Nationalmannschaft geleistet hast. Deine Führungsqualitäten, deine Leidenschaft und deine Vision haben nicht nur die Spieler inspiriert, sondern auch ein ganzes Land und Millionen von Fans auf der ganzen Welt.“

Und weiter: „Du hast einen unvergesslichen Eindruck in der Geschichte des marokkanischen Fußballs hinterlassen. Danke, dass du uns zum Träumen gebracht und unsere Farben mit so viel Stolz getragen hast.“

Regragui, der als Spieler 52 Länderspiele für Marokko bestritt, hatte das Amt im Jahr 2022 übernommen und 36 Siege in 49 Partien gefeiert. Bei der WM in wenigen Wochen soll das Team von Mohamed Ouahbi betreut werden, der die U20 der Nordafrikaner vergangenen Oktober zum Weltmeister-Titel geführt hatte.

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