Dritter Coach in dieser Saison

Tottenham Hotspur präsentiert neuen Trainer


Aktualisiert am 31.03.2026 – 18:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Roberto De Zerbi arbeitete zuletzt als Trainer von Olympique Marseille. (Quelle: IMAGO/Christian Liewig / Bestimage/imago)

Die Ambitionen bei Tottenham sind groß, die Realität ist aber eine andere: Der Londoner Klub kämpft um den Klassenerhalt – der dritte Trainer in dieser Saison soll die Wende bringen.

Der englische Topklub Tottenham Hotspur hat zwei Tage nach der Trennung von Trainer Igo Tudor einen Nachfolger präsentiert. Wie der Premier-League-Verein am Dienstag mitteilte, übernimmt Roberto De Zerbi den vakanten Posten.

Der Italiener äußert sich in der Mitteilung des Vereins euphorisch. „Ich freue mich sehr, diesem fantastischen Fußballverein beizutreten, der zu den größten und renommiertesten der Welt zählt“, wird er zitiert. Er glaubt an eine erfolgreiche Zukunft. „In all meinen Gesprächen mit der Vereinsführung wurde das Ziel für die Zukunft deutlich: Eine Mannschaft aufzubauen, die zu großen Erfolgen fähig ist, und dies mit einem Fußballstil zu erreichen, der unsere Fans begeistert und mitreißt. Ich bin hier, weil ich an dieses Ziel glaube, und habe einen langfristigen Vertrag unterschrieben, um alles dafür zu geben, es zu verwirklichen.“

Zunächst einmal steht für De Zerbi aber der Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. Nach 31 Spieltagen steht der Klub aus dem Norden Londons auf dem 17. Tabellenplatz, hat nur einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang.

Der Italiener ist bereits der dritte Tottenham-Trainer in dieser Saison. Der Däne Thomas Frank hatte den amtierenden Europa-League-Sieger im Sommer übernommen, musste Anfang Februar gehen. Tudor übernahm, hielt sich aber nur sieben Spiele. Wettbewerbsübergreifend erzielte der Kroate eine Punkteausbeute von 0,57 pro Partie.

Für De Zerbi ist es unterdessen bereits die zweite Anstellung in England. Von 2022 bis 2024 arbeitete er als Trainer bei Brighton & Hove Albion. Zuletzt war er Coach von Olympique Marseille, im Februar endete die Zusammenarbeit nach knapp anderthalb gemeinsamen Jahren.

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