Warnung vor Superzellen und Sturmfluten

Schwere Unwetter wüten in Italiens Urlaubsregionen


Aktualisiert am 16.05.2026 – 10:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Tornado vor der italienischen Küste (Archibvild): Schwere Unwetter verhageln in Italien das lange Wochenende. (Quelle: Jöran Steinsiek/imago)

Unwetter ziehen über Italien hinweg: Gewitter setzen Straßen unter Wasser, Hagel trifft Urlaubsorte – und in Venetien bilden sich Tornados.

Statt Sonne und Badewetter erleben viele Urlauber an der Adria derzeit ein Mai-Wochenende voller Unwetter. Schwere Gewitter sind am vergangenen Donnerstag und Freitag über beliebte Ferienorte hinweggezogen. Starkregen setzte Straßen und Keller unter Wasser, Sturmböen richteten Schäden an. Es wurden sogar Tornados beobachtet.

Im Video | Seltenes Naturphänomen fegt über Italien

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Quelle: t-online

In Orten wie Lignano, Grado, Monfalcone und Gorizia in der Region Venetien mussten Feuerwehr und Zivilschutz zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Laut dem italienischen Zivilschutz hatte der starke Scirocco-Wind feuchtwarme Luft vom Meer ins Landesinnere gedrückt. Daraus entwickelte sich rund um den Isonzo ein besonders kräftiges Gewittersystem. Stundenlanger Starkregen und Hagelschauer waren die Folge.

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Tornados begleiten Unwetter in Italien

Auch in der Provinz Rovigo hinterließ das Unwetter Spuren. Dort bildeten sich zwei Tornados. Einer der Wirbelstürme soll etwa 40 Meter breit gewesen sein. Videos der Tornados verbreiteten sich in sozialen Netzwerken. Die Zeitung „Il Gazzettino“ zitiert einen Augenzeugen mit den Worten: „Es hat Angst gemacht.“ Er habe gesehen, wie der Tornado „mitten durch die Felder“ näher gekommen sei.

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Venetiens Regionalpräsident Luca Zaia schrieb auf Facebook, ein „heftiger Tornado“ habe das Gebiet Polesine heimgesucht. Besonders betroffen sei die Gegend um Fiesso Umbertiano gewesen.

Warnung vor Gewitter-Superzellen – Meeresspiegel steigt an

Das Wetterportal MeteoWeb hatte bereits zuvor vor sogenannten Superzellen gewarnt – besonders intensiven Gewitterstrukturen, die neben Starkregen und Hagel auch Tornados auslösen können.

Zusätzlich verursachten heftige Sturmböen Schäden entlang der Küste und im Hinterland. Dort wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 80 Kilometern pro Stunde gemessen. In Triest stieg gleichzeitig der Meeresspiegel deutlich an.

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