
Urlaubsplanung startet
Wohin sollten Sie 2026 reisen und wohin nicht?
06.01.2026 – 09:31 UhrLesedauer: 4 Min.
Mit dem neuen Jahr beginnt für viele auch die Vorbereitung des nächsten großen Urlaubs. Steht 2026 Erholung im Mittelpunkt oder Abenteuer? t-online gibt Ihnen Tipps für die Planung.
Liebe Globetrotter, Ausflügler und Campingfans, willkommen im Jahr 2026. Der für viele eher stille Januar ist die perfekte Gelegenheit, innezuhalten, zurückzublicken – und darüber nachzudenken, wohin Sie in den nächsten zwölf Monaten reisen könnten. Vielleicht können wir Ihnen dabei helfen?
Die Wintermonate sind für viele Deutsche eine Zeit der Einkehr. Es ist zeitig dunkel und oft zu kalt für längere Ausflüge. Wer es jetzt krachen lassen will, geht Skifahren oder Snowboarden. Kitzbühel/Kirchberg in Österreich und das Skigebiet Les 3 Vallées in den französischen Alpen gelten als die derzeit angesagtesten Gebiete für Winterurlauber (welche Skipisten dort jetzt geöffnet sind, lesen Sie hier). Bansko im bulgarischen Pirin-Gebirge gilt als günstige Alternative zu den Alpen-Skigebieten und ein guter Tipp für den Familien-Skiurlaub.
Wer es sich leisten kann, in den Wintermonaten der Sonne hinterherzujagen, findet auf den Kanaren oder in Asien ein sicheres Ziel für sommerliche Temperaturen. Im Vergleich zu Thailand oder Vietnam ist der Vorteil der Kanarischen Inseln die mit etwa fünf Stunden recht kurze Flugzeit. Doch Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote gelten auch als überlaufen. Vor allem auf Gran Canaria kam es im vergangenen Jahr sogar zu offener Ablehnung der Einheimischen gegenüber Touristen und Protesten gegen den Massentourismus und seine Folgeerscheinungen.
Nicht so auf El Hierro – ebenfalls auf den Kanaren. Die kleinste und westlichste Kanareninsel zieht nur rund 26.000 Besucher im Jahr an, davon etwa 4.100 aus dem Ausland. Es gibt keine Direktflüge vom Festland, dafür aber spektakuläre Natur: Lavafelsen, dichte Wälder und Tauchspots der Extraklasse. Die Insel ist Unesco-Biosphärenreservat und produzierte 2023 fast 36 Tage lang ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.
„Wir wollen Tourismus und Lebensqualität in Einklang bringen“, sagt die örtliche Tourismuschefin Davinia Suárez Armas. Gäste schätzen neben der Natur auch die Gastfreundschaft und die Inselküche. Wer Ursprünglichkeit sucht, wird hier fündig.