Teneriffa-Touristen zahlen jetzt extra für Vulkan-Wanderwege

Gebührenpflichtig

Teneriffa: Hier müssen Touristen ab sofort extra zahlen


20.01.2026 – 15:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Verschneit: Der 3.715 Meter hohe Gipfel des Teide auf Teneriffa. Ein Anmelde- und Gebührensystem soll dafür sorgen, dass im Nationalpark um den Berg Ordnung herrscht. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Felix Pergande/imago)

Im Nationalpark um Spaniens höchsten Gipfel, den Vulkan Teide auf Teneriffa, kann ab sofort nicht mehr nach Lust und Laune gewandert werden. Zwei Wege sind ab sofort gebührenpflichtig.

Der Verwaltungsrat von Teneriffa hat die erste Ökosteuer für den Teide-Nationalpark eingeführt. Nicht auf Teneriffa ansässige Besucher müssen demnach ab sofort zahlen, um den Telesforo-Bravo-Weg (PNT 10) sowie den Montaña-Blanca–La-Rambleta-Weg (PNT 07) im Nationalparkt während bestimmter Zeitfenster nutzen zu können.

Nach Angaben der Behörde liegen die Preise bei bis zu 25 Euro für Nichtanwohner sowie drei bis sechs Euro für Bewohner anderer Kanarischer Inseln. Der Zugang für Einwohner Teneriffas ist kostenlos. Die Gebühren variieren laut den Angaben je nach Wochentag, Nutzerprofil (Alter, Sozialstatus etc.) und gewähltem Weg. Abgewickelt werde die Zahlung über die Webseite und App „Tenerife ON“. Dazu sei eine Kredit- oder Debitkarte erforderlich, außerdem müssten die Daten aller teilnehmenden Personen bereitgestellt werden.

Rosa Dávila, Präsidentin des Verwaltungsrates (Cabildo), bezeichnete die Ökosteuer als klares Bekenntnis zum Schutz des Teide-Nationalparks. Die Maßnahme sei „fair und ausgewogen“. Der Zugang zum Nationalpark sei zudem so besser kontrollierbar. Das eingenommene Geld soll dazu verwendet werden, „die Erhaltung, Sicherheit und Qualität für Nutzer zu verbessern.“

Die Tarife für den Telesforo-Bravo-Weg gelten täglich zwischen 9 und 17 Uhr.

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