Mit bis zu 200 km/h
Teenager liefern sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei
16.10.2026 – 11:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit bis zu 200 km/h flüchtet ein Audi vor der Polizei durch die Nacht bei Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vier Teenager versuchen einer Festnahme zu entkommen. Am Ende steht der Wagen verlassen am Ortsrand.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es bei Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einer wilden Verfolgungsjagd gekommen. Eine Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Mendig wollte einen Audi A3 mit vier Insassen gegen 23.30 Uhr kontrollieren – doch der Fahrer drückte auf das Gaspedal und flüchtete.
Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h raste der Audi über mehrere Autobahnen und Bundesstraßen. Die Polizei verfolgte das Fahrzeug bis in den Ortsteil Heppingen. Dort fanden die Beamten den Audi schließlich verlassen vor. Die Insassen waren bereits zu Fuß weiter geflüchtet.
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Drei Festnahmen, ein Flüchtiger
Mit einem Großaufgebot startete die Polizei anschließend die Fahndung: Ein Hubschrauber und ein Suchhund kamen zum Einsatz. Während der Polizeihubschrauber „Sperber 3“ mit einer Wärmebildkamera aus der Luft nach den Flüchtigen suchte, sollen sie auf abenteuerlichen Wegen versucht haben, der Polizei zu entkommen.
Wie die Nachrichtenagentur NonstopNews meldet, soll ein Teil der Teenager sogar über die Dächer von Wohnhäusern geklettert sein, um ihre Verfolger abzuschütteln. Doch diese Information ist bislang nicht von der Polizei bestätigt worden.
Drei der vier Insassen – allesamt Jugendliche – konnten schließlich dennoch gestellt und festgenommen werden. Zwei von ihnen hatten sich bei der Flucht leicht verletzt und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der vierte Tatverdächtige ist weiterhin auf der Flucht.
Wagen gestohlen, Kennzeichen gefälscht
Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, war der Audi A3 im polizeilichen Fahndungssystem als gestohlen gemeldet. Auch die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren nicht echt.
Das Auto wurde sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Die weiteren Ermittlungen übernehmen nun die zuständigen Polizeidienststellen.
