Techem warnt vor hohen Heizkosten nach kaltem Winter

Prognose für Haushalte in Bayern

Heizkosten explodieren: In diesen Städten sind sie besonders hoch

14.01.2026 – 07:13 UhrLesedauer: 1 Min.

Schneebedeckte Häuser (Archivbild): Weil es kälter war, dürften die meisten Bayern mehr Geld fürs Heizen ausgegeben haben. (Quelle: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn/dpa-bilder)

Die Heizkosten in Bayern steigen drastisch an. Experten warnen vor erheblichen Mehrbelastungen für Verbraucher, wobei einige Städte härter getroffen werden als andere.

Die Heizkosten in Bayern werden für das vergangene Jahr voraussichtlich deutlich ansteigen. Laut Berechnungen des Energiedienstleisters Techem dürften die Kosten im Freistaat um 11,8 Prozent höher liegen als für 2024. Dieser Anstieg übersteigt den bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent erheblich.

Hauptgrund für die steigenden Kosten ist nach Angaben von Techem ein erhöhter Verbrauch. Die Experten erwarten in der Heizsaison einen um knapp 15 Prozent höheren Verbrauch aufgrund niedrigerer Temperaturen.

Besonders stark betroffen sind Haushalte mit Fernwärme. Hier prognostiziert Techem einen Anstieg von 16,5 Prozent. Auch bei anderen Heizarten sieht die Prognose ungünstig aus: Gasheizungen verteuern sich um 12,9 Prozent, strombetriebene Heizungen wie Wärmepumpen um 12,3 Prozent.

Etwas geringer fällt der Anstieg bei Ölheizungen aus. Dennoch ergeben sich laut den Berechnungen von Techem im Schnitt höhere Kosten von 5,4 Prozent.

Innerhalb Bayerns zeigen sich deutliche Unterschiede. Den Berechnungen zufolge steigen die Kosten in Nürnberg um 13,4 Prozent. In Augsburg beträgt der Anstieg 11,5 Prozent und in München 10,8 Prozent.

Verbraucher sollten sich auf mögliche Nachzahlungen bei der kommenden Heizkostenabrechnung einstellen. Eine Anpassung der Vorauszahlungen könnte für viele Haushalte sinnvoll sein.

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